2009/11/28

Aura Foto in Hamburg

Nun habe ich mal wieder ein Aura Foto machen lassen. Gleichzeitig habe ich mir auch noch ein Aura Video während einer Meditation aufnehmen lassen. Ich stelle es die nächsten Tage hier rein.

Also so weit, hier der entsprechende Link:

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2009/08/09

Kryonschule

Heute möchte ich euch an meinen neuesten Erfahrungen teilhaben lassen. Die Kryonschule steht bei mir ja auch schon seit ein paar Jahren an, jedoch habe ich das Thema immer wieder aufgeschoben. Aus den verschiedensten Gründen. Ich denke, das ich allerdings auch noch nicht bereit war für das Thema. Das hat sich nun seit ca. 2 Wochen geändert und ich bin rundum zufrieden mit dem Angebot der Kryonschule. Ich habe eine tolle zertifizierte Kryonschule-Trainerin an meiner Seite, die mir bei Fragen immer sehr kompetent und liebevoll weiter hilft. Mein erster Impuls als ich den 2. Schritt machte war direkt, warum habe ich nur so lange damit gewartet? Als Antwort erhielt ich dann aus der geistigen Welt direkt den Impuls: "Dein Körper war noch nicht bereit." Das würde vieles erklären, schliesslich lag der Schwerpunkt bei mir die letzten Jahre ja auch eher im Bereich der körperlichen Arbeit und die Kryonschule lief mir immer mal wieder über den Weg. Jetzt ist es so, das ich eine sehr gute Erdung habe und mit den sehr starken Energien, die durch die Kryonschule auf mich einwirken sehr gut umgehen kann. Ich fühle mich sehr geführt und bin sehr dankbar für dieses Geschenk der Kryonschule.
Wie läuft es denn nun ab? Also ich mache immer einen Schritt, das heisst, ich höre eine CD mit gechannelten Informationen von Kryon, bzw. Metatron, dazu lese ich das entsprechende Script und setze die gegebenen Informationen um. Ich spüre sehr stark, wie mein Lichtkörper angepasst wird, bzw. wie daran gearbeitet wird. Zuletzt wurden meine Chakren gereinigt und ich erwarte sehnsüchtig den 3. Schritt. Ich erfahre sehr viel Heilung auf seelischer Ebene und meine Kryonschule Trainerin unterstützt und begleitet mich durch meine Prozesse, die ich erfahren darf. Es sind auch direkt Punkte aufgetaucht, wo ich lange dran gearbeitet habe, diese Prozesse aufzulösen. Yoga und Tai Chi haben mich sehr gut darauf vorbereitet. Wirklich, ich bekomme zur Zeit alles was ich benötige von der geistigen Welt, und das auch noch in der richtigen Dosierung. Ich treffe neue Menschen, und es scheint so, als wenn alles genau jetzt passend kommt. Ein sehr schönes Gefühl, da ich die letzten Jahre, wenn es dann an bestimmte Prozesse ging, teilweise das Gefühl hatte, es könnte schon ein bisschen viel sein. Es ist ja auch immer wie in Wellen, mal auf mal ab. Jetzt habe ich allerdings das Gefühl, die Welle hier oben will gar nicht mehr runter. Wie gesagt, ich bin auch sehr gut geerdet zur Zeit und dadurch ist die Verbindung und Integration der neuen Erfahrungen sehr gleichmäßig und gut verteilt.
Also, hier mal wieder ein Link, Deine Arbeit ist so fantastisch. Vielen Dank für Alles:

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2009/08/05

Overtone

Wer meinen Blog schon länger verfolgt, der weiß, das ich ein großer Fan von Overtone, Didgeridoo, okok Yidaki und ähnlichem bin. Hier habe ich nun eine Overtone Community gefunden, die mir sehr gut gefällt. Overtone Videos, Overtone Music all das kann man sich dort anschauen.
Man kann sich austauschen mit anderen Overtone Musikern und Overtone Liebhabern. Ich bin wirklich begeistert. Und wenn man ein paar Taler über hat, kann man sogar im Overtone Shop noch ein bisschen Geld lassen. Hier also der Link für Overtone Liebhaber.

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Engelberatung

Da ich nun wieder in Hamburg bin, habe ich mich als erstes mal wieder mit dem Engel Medium meines Vertrauens in Verbindung gesetzt um mir mit einer Engelberatung das Herz mal wieder zu öffnen(obwohl die Verbindung seit unserem ersten Kontakt auf anderer Ebene sowie ständig da ist).
Und, was soll ich sagen, die Engelberatung von ihr ist wie schon sonst auch sehr sehr klärend. Es ist jedesmal erhebend die Dinge noch einmal von einer Metaebene klarer zu sehen. Es gibt mir jedesmal sehr viel Klarheit, Sicherheit in meinen Plänen und es ist jedesmal so, das die Engelberatung mich auf einer bestimmten Ebene reinigt. Sie öffnet mein Herz und vieles fließt wieder freier, reiner. Ich habe mich dieses Mal für ein Channeling mit anschließendem Nachgespräch entschieden. Und auch wie bei den anderen Malen habe ich den Eindruck ich bekomme genau das, was ich zu dieser Zeit jetzt benötige. Immer wenn ich mit dem Engel Medium meines Vertrauens in Kontakt trete spüre ich diese authentische Arbeit, die Sie macht. Dafür bin ich sehr dankbar. Sie als Engel Medium hat diesen Draht, und diese Gabe ist schon ein großes Geschenk, auch für mich, der das durch Dich erfahren darf. Ich bin sehr geklärt jetzt. Dankbarkeit und Demut durchfluten mich jetzt. Und das habe ich schon lange vermisst. Ich war eine ganze Zeit sehr stolz im Herzen, und wie heisst es so schön. Die, die besonders stolz im Herzen sind, für die hat das Leben die schwersten Prüfungen bereit. Am besten kann ich das vielleicht mit folgenden Worten sagen: "I can see clearly now"



Ich glaube, dieses Lied drückt sehr gut aus, wie es mir jetzt geht. Und weil ich Ihre Arbeit so sehr schätze und sie mich so sehr öffnet, möchte ich meine Mitleser hier gerne daran teilhaben lassen. Hier nun der Link, als kleines Dankeschön für diese wieder wundervolle Erfahrung.

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2009/07/25

Aura Foto und Aura Video

Da bin ich mal wieder nach mehr als einem Jahr. Das war eine interessante Zeit. Ich habe viele Erfahrungen gemacht und eine Zeitlang in einem Ashram gelebt. War eine gute Erfahrung aber ist kein endgültiges Lebensmodell für mich. Ich habe viele Leute getroffen und es waren viele interessante Begegnungen dabei. Viele verschieden Lebensmodelle. Für mich geht es erst einmal wieder Richtung Hamburg. In die gute alte Heimat. Da weiß man, was man hat. Ich bin ja sonst nicht so der konservative Typ habe allerdings schon ein bisschen Heimweh und bin dann auch froh, wieder mehr am "Leben" teilzunehmen. Die Leute, denen ich diese Adresse gegeben habe, wissen dann auch Bescheid, wo ihr mich finden könnt.
Ein bemerkenswertes Paar möchte ich noch hervorheben. Sie haben mir wirklich sehr viel gegeben und ich bin unendlich dankbar, das ich sie treffen durfte. Danke dafür. Hier ist ein Link zu Ihrer Seite:
Aura Foto und Aura Video in Hamburg

Und von mir wird es an dieser Stelle in den nächsten Monaten wohl wieder so einiges zu berichten geben.

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2008/01/04

Ein Reiki Blog

Ich wollte eigentlich schon länger darauf hinweisen, es ist allerdings wohl in meiner Phase der Schreibblockade ein bisschen unter gegangen, verzeih mir, liebe Nicole. Hier also der Reiki-Blog:

Reiki Garten

Da wir ähnliche Interessen haben dürften, dürfte es doch nicht uninteressant sein, öfter vorbei zu schauen.

 

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2008/01/02

Alex Grey - Cosm -- Spirituelle Bilder as its best

Ich habe die Tage den Film Cosm von Alex Grey gesehen und möchte ihn Euch sehr ans Herz legen. Ich mag seine spirituellen Bilder ja eh sehr gerne, nur ist es schon beeindruckend, sie zu sehen und dabei seine Gedanken zu den spirituellen Bildern zu erfahren. Ansonsten halte ich mich ja ein bisschen zurück, wenn es um das Thema spirituelle Bilder geht.

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Er hat ja auch das Artwork für das Video von Tool - Parabola gemacht. Übrigens eine der Bands die mich sehr lange begleitet hat. Wem die Musik nicht gefällt, sollte sich aber dennoch überwinden, zum Schluß des Videos vorzuspulen, er wird mit einem grandiosen Artwork von Alex Grey belohnt.

 

Cosm
Alex Grey
Tool
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 Alex Grey

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Amar es Vivir - Lieben ist Leben

Gestern war es mal wieder so weit. Ich habe mir so Gedanken über das Leben und den ganzen Sinn dahinter gemacht. Nichts Weltbewegendes. Als ich nun mit meiner Partnerin am Strand von Las Palmas saß und mit ihr über die Gedanken sprach, während wir auf unseren Falafel warteten, fiel meinerseits der Satz:"Ich möchte mal wissen, wofür das hier alles so gut ist?", und es lief ein Gedanke ab, der da hieß:"Wenn es die höhere Macht denn nun gibt, wäre es doch wirklich lustig, ein Zeichen zu kriegen.". Ich drehte meinen Kopf zur Seite um auf das Meer zu schauen, und da stand er vor mir, 1m. Man würde wohl sagen ein Freak, zerzauselte Klamotten, lange Haare, langer grauer Rauschebart und etwas ähnliches wie eine Kriegsbemalung im Gesicht. Er schaute mich an.
Ich drehte mein Gesicht schlagartig wieder zu meiner Partnerin um nicht die unbeabsichtigte Aufmerksamkeit des Herren auf mich zu lenken. Das kann ja schon mal zu unangenehmen Gesprächen dort führen. Ich lächelte Sie an, und sagte, das ist es wohl, sie lächelte zurück und sagte:"Ja, vielleicht." Dann war er fort gegangen und ich sah ein großes Schild auf seinem Rücken, darauf stand:

Amar es vivir - Lieben ist Leben

Ich glaube, dem ist nichts mehr hinzuzufügen, oder?

Allen Lesern ein frohes neues Jahr.

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2007/12/27

Der Dalai Lama Mitgefühl und Weisheit

Das lese ich zur Zeit, meines Erachtens ein absolut empfehlenswertes Buch des Dalai Lama. Nicht nur Anregungen zum spirituellen Leben, sondern gerade auch Gedanken zum Allgemeinen Umgang miteinander. Auch empfehlenswert für Atheisten oder eher rational orientierte Menschen.



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2007/03/06

Prana Healing

Ich habe es ja schon einmal hier erwähnt. Nun war es wieder so weit, das mir das Thema Prana und Prana Healing über den Weg gelaufen ist. Ich habe einen Prana Healing Praktizierenden getroffen und mir wieder eine Behandlung geben lassen. Das Ergebnis war wieder sehr energetisierend. Er hat mir verbrauchte Energie entfernt und neue hinzugefügt. Bei mir macht sich das ja immer gleich sehr stark körperlich bemerkbar. Danke für die gute Sitzung.
Prana Healing

 



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2007/03/02

Inkarnationsvertrag

Hier mal etwas zum Schmunzeln, habe ich heute in meinem Briefkasten gefunden.


INKARNATIONSVERTRAG:
Es ist hilfreich, über jeden Satz einzeln nachzudenken.
§ 1
Sie erhalten einen Körper. Dieser Körper ist neu und einmalig. Niemand sonst bekommt den gleichen.

§ 2
Sie erhalten ein Gehirn. Es kann nützlich sein, es zu benutzen.

§ 3
Sie erhalten ein Herz. Die besten Resultate erzielen Sie, wenn Hirn und Herz ausgewogen benutzt werden.

§ 4
Sie erhalten Lektionen. Niemand bekommt exakt dieselben Lektionen wie Sie oder kann sie Ihnen abnehmen.

§ 5
Sie können tun, was Sie wollen. Alles, was Sie anderen antun, kommt zu Ihnen zurück.

§ 6
Eine Lektion wird so lange wiederholt, bis sie begriffen wurde (auch inkarnationsübergreifend).

§ 7
Dieser Vertrag ist für alle gleich. Es gibt keine Privilegien, auch wenn einige das behaupten. Handschriftliche Änderungen haben keine Gültigkeit.

§ 8
Sie bekommen Spiegel, um zu lernen. Viele Spiegel sehen aus wie andere
Körper. Sie sind dazu da, Ihnen etwas zu zeigen, das in Ihnen ist.

§ 9
Wenn Ihr Körper zerstört wird oder aufhört, zu funktionieren, bekommen Sie einen neuen. Es kann zu Wartezeiten kommen.

§ 10
Der Inkarnationsvertrag läuft erst aus, wenn alle Lektionen zu einem befriedigenden Ergebnis geführt haben.

§ 11
Was befriedigend ist, bestimmen Sie!


Nützliche Hinweise und Tipps:

Ziel ist es nicht, beim Verlassen eines Körpers möglichst viel Geld zu haben.
Es gibt keinen Bonus für Berühmtheit oder Beliebtheit.
Sie müssen sich nicht an den Fehlern anderer orientieren.
Regeln sind dazu da, überprüft zu werden.
Behauptungen anderer über das Ziel können Ablenkungen sein.
Sie können nichts falsch machen. Es kann höchstens länger dauern.
Zeit ist eine Illusion!
Sie haben Zugriff auf alle Antworten über eine spezielle Verbindung in Ihrem Herzen.
Alles innerhalb des Schulungsraums reagiert auf Herzensausstrahlung.
Versuche, den Schulungsraum zu beschädigen, führen zu Einschränkungen.
Niemand kann Ihnen die Verantwortung abnehmen.
Gewalt führt niemals zu einer Lösung.
Es kann nützlich sein, darauf zu achten, welche Situationen sich wiederholen.
Drogen (legale und illegale) können die Wahrnehmung der Lektionen verfälschen.
Nur, weil alle sich auf eine Weise verhalten, muss das nicht bedeuten, dass es richtig ist.
Es gibt selten nur eine richtige Lösung.
Sie können einen Antrag auf Vergebung stellen.
Es gibt keine Extraklauseln für niemanden.
Sie werden geliebt. (Auch wenn Sie in der Bronx oder Somalia sind.)
Alles andere ist Täuschung.
Lektionen sind besondere Gelegenheiten, sich zu entwickeln und keine böse Absicht.
Es kann riskant sein, seinen Körper anderen anzuvertrauen.
Andere in der Entwicklung zu behindern, bringt keinen Vorteil.
Sie bekommen (vorzugsweise während der Nachtstunden) Gelegenheit, den Körper zu verlassen.
Erinnerungen an Erfahrungen außerhalb des Körpers werden nicht im Körper bzw. Gehirn gespeichert.
Herumspielen an Ihrem Körper ist Ihr gutes Recht. An den Körpern anderer erfordert deren Einwilligung.
Abgucken ist sinnlos!
Wer Ihnen eine Lebensversicherung anbietet, ist ein Betrüger.
Das mutwillige Beenden einer Inkarnation führt zu viel unnützem Papierkram.
Wissenschaftliche Gutachten und heilige Schriften dienen der Verwirrung.
Es geht nicht darum, Erster zu sein.
Es geht nicht darum, cool auszusehen.
Niemand macht in Ihrer Situation eine bessere Figur als Sie.
Sie sind nicht der Einzige, der am Sinn des Inkarnationsvertrages zweifelt.
Da Sie diesem Vertrag zugestimmt haben, ist es unnütz, sich darüber zu beschweren, dass Sie hier sind.

2007/01/25

Wieder in Hamburg


So, liebe Mitleser, ich bin jetzt endlich wieder in Hamburg angekommen. Nach meiner 4-wöchigen Yoga-Lehrerausbildung, meinem 5-tägigen Aufenthalt bei Mutter Meera danach und zum Abschluß daran das 10-tägige Vipassana Retreat bin ich wieder gelandet. Ich musste mich hier erst einmal ein bisschen aklimatisieren, beziehungsweise bin ich da gerade mitten drin. Schaut mal auf mein aktuelles Aura-Foto, dann wisst ihr direkt, was ich meine...
Mal sehen, was als nächstes kommt. Ich kann mir gut vorstellen, das es als nächstes erst einmal mit Kryon hier in Hamburg weiter geht.

2006/11/08

Mein 3. Reiki Grad

So, liebe Menschen, gestern habe ich meine Reiki Einweihung in den 3. Reiki Grad bekommen. Ein fantastisches und energetisch sehr starkes Erlebnis und das ist noch sehr stark untertrieben. Es kam so viel göttliche und golden-weiße Energie (Mahatma-Energie, so sagte meine Reiki Lehrerin) durch meinen Körper geflossen, das ich den Tränen sehr nahe war. So ein starkes energetisches Erlebnis hatte ich in dieser Form noch nicht. Vielleicht beim Prana Healing, das hatte allerdings eine andere Qualität. Ich wurde so demütig und dankbar für dieses Erlebnis. Ich bin sehr lang in dieser Energie geblieben und habe sehr starke Reinigung erfahren, vor allem im Herz chakra und auch das Hals chakra haben sehr stark auf die Energie angesprochen. Liebe Rowena, vielen lieben tausend Dank für diese wundervolle Einweihung. Nähere Information zu Reiki und Eiweihung erfahrt ihr hier:
Reiki Hamburg

2006/10/12

Reiki Einweihung in Hamburg

Habe gerade die Bestätigung erhalten, das ich meine Reiki Einweihung zum Meister (3. Reiki Grad) in Hamburg erhalten werde. Nachdem ich schon die letzte Reiki Einweihung bei meiner fantastischen Reiki Lehrerin erhalten habe, bin ich froh, das Sie einen Termin für mich frei hat.

Yoga und Gran Canaria

Yoga und gran Canaria
Mein Yoga-Lehrer rückt immer näher, bzw. die Ausbildung. Am 19.11 beginne ich mit der Intensiv-Yoga-Lehrer Ausbildung. Danach ab dem 17.12 arbeite ich noch für eine Woche im Ashram, um danach ab Heilig Abend für 3 Tage bei Mutter Meera zu sein.
Tja, dann kommt noch 10 Tage Vipassana dazu, das war es dan erst einmal mit meinem Hardcore Ausflug in die Esoterik. Hamburg ist dann mein nächstes Ziel um dort noch Yoga zu unterrichten und auch selber das Unterrichten noch zu erlernen. Yoga ist ja mal nicht eben so erlernt. Ja und dann geht es weiter zum Yoga auf Gran Canaria.

2006/09/20

Yoga auf Gran Canaria


So, diese Woche ist eine neue Idee gereift. Und zwar geht es nächstes Jahr nach Gran Canaria. Ich werde dort selber viel Yoga machen und ein Yogazentrum eröffnen. Im November mache ich erst einmal meinen Yoga Lehrer, da geht es richtig intensiv zur Sache. Dann noch einmal 10 Tage Vipassana (obwohl es mich ein bisschen stört, das ich da kein Yoga machen kann). Dann ab nach Hamburg, meine ersten Yoga Stunden geben und dann ab nach Gran Canaria die Yoga Schule einweihen. Ich habe auch schon eine andere anscheinend nette Yoga Schule entdeckt.


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2006/07/25

Eine neue spirituelle Community

Ein paar Freunde von mir haben mich darauf aufmerksam gemacht das sie eine neue Community bereit stellen: Spirit Earth.

Ziel der Community ist es, alle Wesen, die Interesse daran haben, mehr Licht und Liebe in diese Welt zu bringen, zusammen zu führen und ihnen eine Plattform zu bieten. Dies soll nach Möglichkeit werbefrei, unabhängig und ohne kommerzielle Interessen geschehen. Und da dieses auf vielerlei Wege geschieht, soll es auch Themenübergreifend sein. Yoga, Meditation, Reiki, Lichtarbeit, Klangschalen, Körpertherapie, Diksha, Engel, Engelarbeit, Kryon, Raftan, Buddhismus und was es noch so alles gibt, sollen ein Thema sein. Den beiden ist aufgefallen, das die meisten Foren sich auf Ihre Schwerpunkte konzentrieren und hiermit soll es möglich sein, sich besser zu vernetzen, auszutauschen, Kontakte knüpfen....
Es wird auf einen großen Austausch über verschiedene APIS, Mitwrikung in verschiedenen Plattformen (myspace, flickr, usw) gesetzt. Interessant sind auch die Features, sich über Karten die Standorte verschiedener Mitglieder anzeigen zu lassen, damit man direkt im Bilde ist, wer wo was macht.
Ich bin sehr beeindruckt von dem, was die beiden da auf die Beine gestellt haben. Vor allem, weil Sie das Projekt und die Community kostenfrei machen und das für die Zukunft auch so machen wollen.
Noch ist nicht viel los, da es kaum Mitglieder gibt, aber die beiden sind guter Hoffnung und ich auch. Ich wünsche euch alles Gute mit der Spirit Earh. Ich werde mich im Laufe der Woche auch auf jeden Fall anmelden.
Licht und Liebe für diese Welt.

Wer mithelfen möchte, kann sich gerne bei den beiden melden. Es werden noch Vorschläge für neue Themenbereiche und Forenbetreuer, etc.gesucht.

2006/07/04

Noch mehr Didgeridoo

Wie ich mich jetzt bei Youtube registriert habe. Finde ich immer mehr coole Didgeridoo Videos. Hier das nächste:


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Und da möchte ich hin mit dem Didgeridoo

Ja, so soll sich mein Didgeridoo dann auch mal irgendwann anhören.

So, mein erstes Didgeridoo Video

Ich habe es ja angedroht, sobald ich die Zirkularatmung auf dem Didgeridoo (jaja, ich weiß Yidaki...) erlernt habe und jetzt ist es endlich so weit. Habe es in einem kleinen Park hier um die Ecke aufgenommen.


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2006/06/18

Lichtarbeit

Jetzt ist die 3-wöchige Reinigungsphase nach dem 2. Reiki Grad vorbei. Als nächstes werde ich mich mit dem Thema Lichtarbeit beschäftigen. Ich denke, das wird eine großartige Sache meine Reiki Lehrerin bietet auch Lichtarbeit an und ich freue mich schon riesig von ihr darin liebevoll eingeführt zu werden. Das Thema Lichtartbeit beschäftigt mich ja auch schon ein paar Jahre. Als mir Lichtarbeit das erste Mal über den Weg lief, dachte ich, mit Lichtarbeit wäre eine Beratung in Sachen Lampen gemeint. Seitdem hat sich einiges geändert und jetzt interessiere ich mich auch für Lichtnahrung... Und ich weiß auch, das damit nicht der Verzehr von Leuchtstoffröhren gemeint ist.
Ich würde mich gerne mit Interessierten zum Thema Lichtarbeit und Lichtarbeitern über das Thema austauschen. Vielleicht habt ihr Lust?

2006/05/28

Reiki 2.Grad

Heute habe ich meine Einweihung in Reiki, zweiten Grad erhalten. Das war eine sehr tiefgehende Erfahrung mit einer hohen Schwingung und sehr viel Energie. Die Reiki Zeichen habe ich erhalten und werde die nächsten Tage damit herum experimentieren. Morgens habe ich och erst Shank Prakshalan gemacht. Das kann ich jeden nur empfehlen, der mal über eine kleine Darmreinigung nachdenkt. Auf jeden Fall war meine Reiki Lehrerin sehr gut und authentisch. Hier ihr Link:

Reiki Hamburg - Reikieinweihung und Lichtberatung

Danke Rowena, den 3. Grad werde ich auch bei Dir machen.

2006/05/06

Nun bin ich im Yogas Zentrum

Seit Donnerstag bin ich nun hier und es gefällt mir auch sehr gut, wie immer. Meditation, Satsang, Kirtan, Mantras, Yoga. Alles, was das Yogi Herz so begehrt. Warum nun die Artikel unten, nun, ich lerne gerade Dideridoo oder Yidaki zu spielen. Mein Lehrer ist der fantastische Matthias Wilden. Seine Website ist leider in Arbeit, sonst würde es hier direkt einen Link dorthin geben. Sobald ich die Zirkularatmung beherrsche werde ich wohl einen kleinen Ausschnitt zur Verfügungn stellen. Das wäre doch etwas, oder. Ich muss jetzt auf die Wiese und weiter Yidaki üben. Also, liebe Leute, ein schönes Wochenende und Om Shanti.

Didgeridoo oder Yidaki

Warum es hier den Artikel über Aborigenes gab? Deswegen:Didgeridoo Das Didgeridoo ist ein obertonreiches, im traditionellen Zusammenhang überwiegend rhythmisch eingesetztes Begleitinstrument für Gesänge und Tänze. Basierend auf einem in der Tonhöhe nur leicht variierten Grundton und überblasenen Tönen, entsteht die klangliche und rhythmische Vielfalt durch Kombinationen aus Mundbewegungen, Atemtechnik und Stimmeffekten (s. u.). Authentisches Yidaki (Didgeridoo) aus Nord-Ost-Arnhemland, hergestellt von Mirarra Burarrwanga Didgeridoo,vermutlich aus Bambus, mit den typischen Merkmalen der Tourismusproduktion (u.a. standardisierte Malerei) Didgeridoo aus Eukalyptus mit teilweise naturbelassenem Stamm und standardisierter MalereiDas Didgeridoo ist ein Blasinstrument aus der Familie der Aerophone und gilt als traditionelles Musikinstrument der nordaustralischen Aborigines, dort zumeist gefertigt aus einem von Termiten ausgehöhlten Stamm lokaler Eukalyptusarten. Der Begriff Didgeridoo (anglifizierte Schreibweise für „Didjeridu“) ist eine lautmalerische Nachahmung des Klanges oder einer auf diesem Instrument gespielten Rhythmusfolge. Die einheimischen Namen variieren dem jeweiligen Gebiet und auch der Verwendung entsprechend, es gibt mindestens fünfzig davon, zum Beispiel: djalupu, djubini, ganbag, gunbarrk, gamalag, maluk, yirago, yiraki, yidaki und yedaki. Instrumentenkundlich steht das Didgeridoo von der Art und Weise der Tonerzeugung her (Lippen als Tongenerator, Röhren als Verstärker) den Blechblasinstrumenten nahe. Als einziges dieser Instrumente wird es auf dem Grundton, d.h. auf der ersten/tiefsten schwingfähigen Frequenz geblasen. Instrument Das Didgeridoo besteht aus einem 1 bis 2,50m messenden Abschnitt eines Eukalyptusstammes, der von den darin wohnenden Termiten ausgehöhlt wird. In einigen Fällen wurde auch Bambus eingesetzt, sowie Stämme des Pandanus-Baumes, dessen weicher Kern herausgearbeitet werden kann. Spätestens seit der Einführung von Werkzeugen ist Eukalyptus das vorherrschende Material. Das Mundstück besteht zum Schutz der Lippen lediglich aus einem Wachsring, der bei günstig gewachsenen oder gut verarbeiteten Instrumenten fehlen kann. Vereinzelte Exemplare für besondere zeremonielle Funktionen sind aufwändig bemalt, diese Art der Bemalung wird inzwischen jedoch meist speziell für den touristischen Verkauf angefertigt. Aufgrund der einfachen Bauweise und des touristischen Wertes werden viele Didgeridoos inzwischen in rationalisierter Massenbauweise im außeraustralischen Ausland gefertigt, z.T. aus anderen Materialien wie z. B. Teakholz (aufgebohrt) und Bambus, u. a. auch in Indonesien (von wo aus sie auch nach Australien reimportiert werden). Als „Aerophon“ ist ein wichtiges klangbildendes Element des Didgeridoos die schwingende Luftsäule. Die Länge und Form dieser Luftsäule bzw. die Abfolge verschiedener Volumina, gebildet durch Verengungen, Aufweitungen, Fraßspuren ([1]) etc., ist entscheidend für das Klangbild des jeweiligen Instrumentes. Die physikalischen Grundlagen, die für die individuelle Klangcharakteristik eines Didgeridoos bestimmend sind, wurden in letzter Zeit hinreichend beschrieben (u.a. von Dr. Frank Geipel auf einer Webseite zur Didgeridoo-Physik), sodass inzwischen Simulationen und Analysen von Didgeridoos möglich sind. Bereits eine einfache zylindrische Röhre reicht für die grundsätzliche, didgeridootypische Klangbildung aus. Daher kann der Klangeffekt des Didgeridoos genauso aus Röhren erzeugt werden, die aus einem anderen Material gefertigt sind, wie Pappe, Glas, Kunststoffe (z.B. zurechtgeschnittene oder mit aufgesteckten Erweiterungen versehene Plastikrohre aus dem Baumarkt), Faserverbundstoffe (GFK) u.ä. Jedoch ist zu beachten, dass die Klangquallitität je nach Material sehr stark variiert. So ist zum Beispiel der Klang einer Pappröhre von geringerer Quallität, als der einer Röhre aus sehr hartem Holz, welches sich am besten für das Didgeridoo eignet. Vielfach können auch andere Instrumente aus der Familie der Blechblasintrumente mit tiefen Tönen mit didgeridoo-typischen Techniken gespielt werden, z.B. Tuba, Posaune, Alphorn. Da hier aber nicht der Grundton angespielt wird, ist das Obertonspektrum sehr viel schwächer ausgeprägt. Steckbare Alphörner können nach Entfernung des obersten Abschnittes brauchbare Didgeridoos ergeben. Gelegentlich wird darauf hingewiesen, dass auch an anderen Orten weltweit Naturhörner didgeridooähnlich gespielt wurden. Dies ist zwar möglich, aber der schlüssige Nachweis ist problematisch, da die Tonaufzeichnungsmethoden bis ins 20. Jahrhundert relativ schwach entwickelt waren. Insbesondere jedoch die Lure und die noch älteren Irischen Hörner haben ein Klangpotential, das eher auf sanftes, grundtonbezogenes Obertonspiel mit didgeridoo-ähnlichen Techniken denn auf die bisher vorausgesetzte trompetenartige Verwendung hinzuweisen scheint. Trotz ihrer rein optischen und klanglichen Ähnlichkeit werden tibetische Langposaunen, afrikanische Kuhhorn- und Holztrompeten sowie papuanische Bambus-Langflöten nicht mit didgeridooähnlichen Techniken gespielt. Entscheidend ist hierbei auch, dass diese Instrumente nicht auf dem Grundton gespielt werden. Spieltechnik Das Didgeridoo wird mit "flatternden" Lippen sanft angeblasen. Die Lippenkontrolle ist für die Kraft und Dynamik des Grundtones entscheidend, weniger die Luftmenge oder Anblasstärke. Klangveränderungen entstehen durch: sprachähnliche Artikulationen (Anschläge wie „d,t,k,g“..u. ä., Zungenroller wie „r“ und vokalartige Töne wie „a,e,i,o,u“ u. v. m.) Verengungen des Mundraumes (Zunge, Wangen, Unterkiefer), (lautmalerisch in etwa beschreibbar als „wok“ oder „wik“, und andere) Veränderung des Anblasdruckes in Verbindung mit instrumenteneigenen Resonanzen (Erhöhung/Erniedrigung des Grundtones, Trompetentöne, resonierende Zungenschläge) Einsatz der Stimme (als lauter Schrei oder als sanfte Stimme zur Erzeugung einer „Schwebung“, eines rauen Tones) Die pittoreske Nachahmung von Tiergeräuschen (Dingobellen, Kängurusprünge, das Lachen des Kookaburra u. ä.) wird gelegentlich dem Kontakt mit Weißen zugeschrieben, die die tierischen Elemente innerhalb traditioneller Rhythmen ohne intensive Vorbildung nicht wahrnehmen können. Durch die Technik der Zirkularatmung können die Klangelemente ohne Atempause nahtlos aneinander gefügt werden. Bei der Zirkularatmung wird die Luft aus dem Mundraum herausgedrückt, während durch die Nase geatmet wird. Das Musizieren ist ein ausgezeichnetes Training für Hals-, Mund- und Atemmuskulatur. Es gibt überzeugende Hinweise, dass sich die weitverbreitete Schlafapnoe (nächtliche Atemstillstände) dadurch bessern kann. Das Didgeridoo wird traditionell meist sitzend oder hockend gespielt, wobei das Ende am Boden aufliegt. Oft klopft der Bläser mit den Fingern oder mit einem Klangstab (Clapstick oder „bilma“) rhythmische Figuren dazu. Obwohl durch die Kombinationen aus Stimme und Obertönen bewusst melodische Elemente eingesetzt werden, ist das Didgeridoo in erster Linie ein Rhythmusinstrument. In den moderneren, westlichen Interpretationen wird das Instrument oft in Form von langgezogenen, meditativen Phrasierungen eingesetzt, auch haben sich im Zusammenhang mit der westlichen Musikkultur eine Vielzahl von Klangtechniken eingebürgert, die die Verwendung in modernen Musikrichtungen erlaubt. Erläuterung zur Verwendung des Didgeridoos bei den Aborigines Verbreitung und Verwendung Inzwischen geht man davon aus, dass dieses Instrument zunächst nur im äußersten Norden von Australien, in Arnhemland, gespielt wurde. Die ersten derzeit bekannten Hinweise für das Vorkommen des Didgeridoos sind ungefähr 2500-3000 Jahre alte Felsmalereien. Ob das Instrument davor schon bekannt war, lässt sich nur spekulieren. Äußerungen aus der Aboriginal-Mythologie, die das Instrument auf den "Anbeginn der Zeit" datieren, sind die Ursache für Altersspekulationen von über 40.000 Jahren. Als das primäre Musikinstrument im nördlichen Aborigine-Kulturkreis wird das Didgeridoo traditionell für jede Form von Musik eingesetzt, von Kinderliedern über sogenannte „offene“ Zeremonien bis hin zu geheim-heiligen Ritualen, deren Einhaltung die Existenz des Landes oder Lebens sichern sollen. Daher wird das Didgeridoo bereits im Kindesalter von Jungen und vielfach auch den Mädchen spielerisch erforscht. Bei Erreichen der Pubertät verändern sich die Aufgabenbereiche der Geschlechter und die Mädchen beenden das Spielen. Nichtsdestotrotz ist bekannt, dass gelegentlich Frauen bei Abwesenheit eines derartig ausgebildeten männlichen Spielers einspringen. Entgegen der landläufigen Wahrnehmung wird das Didgeridoo überwiegend zur Begleitung des Gesanges eingesetzt, und wird nur zu Übungszwecken solierend gespielt. Von Arnhemland aus fand es wohl zu Beginn des 20ten Jahrhunderts seinen Weg in die Kimberleys, und nach 1950 verbreitete es sich über den gesamten Kontinent. Mit dem Aufkommen der New Age Musik begannen zahlreiche Musiker in aller Welt, sich für dieses Naturinstrument und seinen sonoren, beruhigenden Klang zu interessieren. Das Didgeridoo wird inzwischen vielfach auch im Techno und im Pop/Dance-Bereich genutzt. Der Aborigines-Rockband Yothu Yindi (aus Arnhemland) gelang 1988 mit der CD "Homeland Movement" der Durchbruch und 1992 mit der Dance-Version von "Treaty" sogar ein Welt-Hit. Stilistisch in Rock und Pop einzuordnen, hat ihre Musik die typischen traditionellen Inhalte (Überlieferung) sowie politische Tendenzen. Sie sind eine der wenigen Bands, die das Didgeridoo mit traditioneller Spielweise in moderne Musik einbinden. Weitere Bands dieser Art sind Blekbala Mujik, Narbalek und die Saltwater-Band. Mit der steigenden Popularität der traditionellen Musikichtungen Arnhemlands werden immer mehr traditionelle Musiker bekannt, allen voran die Spieler im Umkreis von Yothu Yindi und deren Familien, z.B. der Didgeridoobauer Djalu Gurruwiwi sowie dessen Sohn Larry oder Milkayngu Mununggurr. Einer der erfolgreichsten Vertreter eines modernen Stiles ist der Aborigine-Musiker David Hudson, der seit Ende der 80er Jahre weltweit Erfolge als Solist feiert. Andere zeitgenössische australische Musiker mit CD-Veröffentlichungen sind Alan Dargin, der das Instrument unter anderem auch in der Sendung mit der Maus und bei der Australien-Serie des deutschen Showmasters Joachim Fuchsberger demonstrierte, Janawirri Yiparrkaund Ash Dargan, sowie aus der weißen Bevölkerung Ganga Giri, Si Mullumby und Phil Conyngham. Die wohl bekannteste "westliche" (nicht-australische) Formation, die das Didgeridoo in ihrer Musik einsetzt, ist die britische Pop-Band Jamiroquai. Einige weitere westliche Musikgruppen bzw. Personen welche das Didgeridoo verwenden sind: Dr. Didge, Inlakesh, Stephen Kent oder Denra Duerr.

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Was sind eigentlich Aborigenes?

Die Aborigines (v. lat. ab origine „von Beginn an“), engl. auch Aboriginals, sind die Ureinwohner Australiens, Tasmaniens und einiger anliegenden Inseln bezeichnet. Auch die Torres-Strait-Insulaner, die Bewohner der Inseln in der Torres-Straße zwischen Australien und Papua-Neuguinea, werden im allgemeinen unter diesem Begriff erfasst.

Der Name „Aborigines“ wurde 1770 erstmals von den ersten weißen Entdeckern (James Cook) eingeführt.




Allgemeines
Die Aborigines Australiens sind kein Volk, sondern bestehen aus mehreren Völkern und Stämmen. Sie selbst nennen sich Yolngu (in Nordaustralien), Murri (in Ostaustralien), Koori (Südosten), Nanga (Süden), Nyungar (Südwesten), Palawa (Tasmanien) und Wonghi (Westaustralien). Die Torres-Strait-Insulaner, welche von den Torres-Strait-Inseln stammen, sind mit den Aborigines nicht verwandt, werden allerdings fälschlicherweise häufig ebenfalls unter diesen Begriff gefasst. Sie stammen von Melanesiern ab, die die Inseln von Papua-Neuguinea aus besiedelten. Bewohner der vorgelagerten Insel Tasmanien lebten – trotz gemeinsamer Vorfahren – tausende von Jahren durch die Bass-Straße getrennt und entwickelten daher eine völlig eigenständige Kultur.

Alle australischen Ureinwohner sind von brauner bis tiefschwarzer Hautfarbe mit schwarzem Haar, ihre Stirn ist fliehend. Die Lippen sind meist sehr ausgeprägt. Die meisten Stämme leben halbnomadisch und ziehen mit den Jahreszeiten innerhalb eines abgegrenzten Areals umher, dessen Größe sich nach der Fruchtbarkeit des Landes richtet.


Soziale Struktur und Politik
Die soziale Gliederung der australischen indigenen Völker geschieht nach Alter und Wissen. Die Stammesältesten (Elders) haben den größten Einfluss. Insgesamt ist die Kultur jedoch sehr egalitär, da die Elders durch den Gruppenkonsens bestimmt werden und jede Person die Chance hat, sich genügend Wissen anzueignen, um selbst zu einem Elder zu werden.

Die Elders haben großen Einfluss auf die Entscheidungen der Gruppen. Ihr Rat ist meistens ausschlaggebend. Obwohl der Entscheidungsprozess auf dem Gruppenkonsens beruht, haben die Elders ein Vetorecht – wenn die Ältesten nicht zustimmen, gilt der Vorschlag als abgelehnt.

Das Leben der Aboriginal People wird von ihren eigenen Gesetzen („The Law“ genannt) bestimmt. The Law bestimmt die Heiratsregeln, Tabus, territoriale Ansprüche usw. Durch die Interpretation des Gesetzes haben die Ältesten auf diese Weise großen Einfluss auf das Alltagsleben der einzelnen Menschen.

Vor der Ankunft der Weißen führten die Aboriginal People eine konsequente Geburtenkontrolle durch, um die Bevölkerungszahl stabil zu halten. Wie erst später von Wissenschaftlern herausgefunden wurde, nahmen sie regelmäßig ein Kraut zu sich, das den gleichen Wirkstoff enthält wie die Anti-Baby-Pille, die in unserer Kultur verbreitet ist. Dadurch wurde einer Empfängnis auf natürliche Weise vorgebeugt.


Philosophie
Die einheimische Bevölkerung Australiens sieht sich als Teil ihrer natürlichen Umgebung. The Law kennt sehr strikte Verhaltensregeln im Umgang mit der Natur, was dazu führt, dass die Repräsentanten der Aborigines in den australischen Gremien Neuerungen gegenüber sehr zurückhaltend sind.





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Religion
Verbreitet ist bei fast allen Stämmen eine Religion, die sich um die Traumzeit entwickelt hat, ein durch Meditation einsehbares Totenreich, in dem viele mystische Kreaturen der Vorzeit und die alten Vorfahren leben. Zahlreiche Höhlenmalereien und Schnitzkunstwerke, die von den Ureinwohnern regelmäßig erneuert werden, zeigen die Wesen der Traumzeit und stammen laut den meisten Stämmen auch ursprünglich von diesen.

Der Glaube der Aborigines ist der Vergangenheit, der Zeit der Schöpfung, auch Traumzeit genannt, zugewandt. Damals lebten Ahnengeister wie der Känguru-Mann und die Laubenvogel-Frau auf der Erde. Sie formten die Berge, Felsen, Wasserlöcher und Bäume, schufen die Menschen und lehrten sie, in dem Land zu leben. Das ganze Land ist für die Aborigines ein „Tempel“, in dem jeder Einzelne ein gleichberechtigter Erbe des religiösen Wissens ist. Die Traumzeit ist nicht nur Vergangenheit, sondern auch organisch mit den Menschen und Dingen der Jetztzeit verbunden.

Eine der wichtigsten Gestalten der Mythologie der Aborigines ist die Regenbogenschlange (Yurlunggur). Sie ist ein Fruchtbarkeitsgeist, männlich und weiblich. Sie gilt als Schöpfer und Zerstörer und geht laut Schöpfungsgeschichte aus dem Fluss hervor.


Lebensweise

Die Nomadenstämme wohnen in einfachen Hütten oder unter Windschirmen, die aus Zweigen oder Rinde aufgebaut waren. Zur Jagd wurden Langspeere, Bumerangs und Speerschleudern vewendet. Die Frauen trugen oft eine aus Hartholz gefertigte Keule bei sich, die sie als Waffe verwendeten. Der Bumerang wurde neben der Jagd zum Kampf, als Werkzeug und für sportliche Wettkämpfe verwendet. Man unterscheidet den zurückkehrenden und den nicht zurückkehrenden Bumerang.

Die Aborigines Leben in einer Sippe, die aus 20 bis30 Mitgliedern besteht. Sie hat auf einem bestimmten Stück Land eine Art Eigentumsrecht. Dort befindet sich all das, was sie zum überleben/für ihren Lebensunterhalt benötigen. Die Größe dieses Gebiets wird nach seiner Ergiebigkeit und nach der Anzahl der Sippenangehörigen bestimmt. Der Stamm und das Gebiet werden nach der Sprache benannt. Das Oberhaupt eines Stammes besteht aus einem Ältestenrat. Dieser setzt sich aus Sippenoberhäuptern zusammen. Sie zeichnen sich durch besondere Fähigkeiten aus. Sie wissen auch sehr viel über Mythen und die kultischen Handlungen. Die männlichen Mitglieder der Aborigines haben die dominierende Rolle. Die Frauen gelten meist nur als Arbeitskräfte. Der Mann durchlebt verschiedene Stufen: -die Kinderjahre verbringt der Junge bei seiner Mutter und den anderen Frauen -sobald die Pubertät eintritt weiden Madchen und Jungen von einander getrennt -für den Jungen beginnt ein neuer Lebensabschnitt mit der Initiation (Das ist die Aufnahme in den Bund der Männer) -so wird er auch in die kulturellen Gebräuche der Aborigines eingewiesen -das reife Mannesalter erreicht er mit der Heirat und seinen erweiterten Kenntnisse von den Stammesüberlieferungen. -nun dar der- gewordene Mann aktiv bei der Durchführung der Riten und der Gestaltung des sozialen Lebens mitwirken -die Aborigines gewinnen ihr Nahrung durch die bestimmt älteste Wariante: dem sammeln und jagen -die Frauen betrieben die Sammelarbeit (Wurzeln, Knollen, Beeren, Samen, Schalentiere, Insekten, Larven, Würmer). -und die Männer gehen auf die Jagd- zu ihren Waffen gehören Speere, Speerschleudern, Keulen und Bumerangs. -manchmal betrieben sie auch Tauschhandel Die Aborigines haben keine festen Siedlungesitz innerhalb der Stammesgebiete. Sobald die Aborigines einen kürzeren Aufenthalt an einem ort haben, dann werden Windschirme aus Zweigen oder Baumrinden errichtet. Die festen Hütten aus Zweigen, Baumrinde, Gras und Schilf werden bei einem längeren Aufenthalt erbaut. Die Lager dürfen von Angehörigen anderer Stämme nicht betreten werden. Es sei denn, sie wurden Einladung. Wird ein Bote geschickt zu einem anderen stamm oder ähnlichem geschickt, muss er in einiger Entfernung warten, bis er die Erlaubnis bekommt näher zu kommen.





Musik
Die Aborigines spielen das Didgeridoo (Yidaki), ein Blasinstrument mit sehr tiefem Klang. Sie bauen es aus dem Eukhalyptusholz. Es gibt aber auch vereinzelt Instrumente, die einen hohen Klang haben. Das Schwirrholz oder auch Bull-Roarer wird nicht als Instrument eingesetzt, sondern ist als Werkzeug spiritueller Wahrnehmungstechniken einzustufen. Schlaginstrumente finden sich seltener, Saiteninstrumente in der traditionellen Musik überhaupt nicht. Das wichtigste Instrument der Aborigines ist die menschliche Stimme. Die Musik dient den Aborigines neben der Unterhaltung auch als Kommunikation. Jedes Lied und jeder Tanz erzählt eine Geschichte, ein Erlebnis oder Mythen. Gesänge dienen aber auch dem Heilungsprozess, der Totenindentität oder der Orientierung. Die ureinwohner haben für jede Strecke ein Lied bestimmt. Auch sagt die Musik etwas über ihre Stammesgesetze und Verpflichtungen aus.


Kunst

Röntgenstil-Darstellung des Barramundi-Fisches, Aborigine-KunstDie Aborigines kennen keine Schrift. Deshalb ist die Kunst eines ihrer wichtigsten Ausdrucksmittel. Aus diesem Grund sind die Traditionen und die Geschichte der Aborigines durch Malereien festgehalten worden. Als Untergrund für die Malereien dienen Holz, Rinde, Felsen, aber auch Höhlenwände. Gerade Kunst (Rock Art) die auf Felswänden zu finden ist, wurde im Verlauf von Jahrhunderten mehrfach übermalt, so dass an einigen Stellen mehrere zig Bilder übereinander liegen. Dabei dürfen aber längst nicht alle Bilder übermalt werden. Bilder an spirituellen Plätzen dürfen höchstens erneuert werden, und das dann auch nur von ganz bestimmten Malern.


Sprachen
Alle Sprachen der Aborigines werden heute einer einzigen Sprachfamilie zugerechnet (dies ist jedoch umstritten). Keine andere Sprache oder Sprachgruppe zeigt Gemeinsamkeiten mit diesen Sprachen; lediglich im Nordosten Australiens lebende Aborigines haben in ihre Sprachen einige wenige Ausdrücke aus Neuguinea aufgenommen. Diese Beobachtungen gelten (neben anderen) als deutlicher Hinweis auf eine lange Isolation der Aborigines von Menschengruppen außerhalb Australiens. Gleichzeitig ist die Einheitlichkeit sowie Vielfalt der Sprachen ein weiterer Hinweis auf das hohe Alter ihrer Kultur; allen Sprachen liegt eine Ursprache zugrunde, und es muss schon viel Zeit vergangen sein, um die beobachtete Differenzierung zu erreichen.

Sprachwissenschaftler kennen heute etwa 200 bis 300 Sprachen sowie eine Vielzahl von Dialekten. Eine Grenzziehung zwischen Sprache und Dialekt ist immer subjektiv, so dass die genannten Zahlen schwanken.

Diese Sprachen wurden erst 1845 „entdeckt“, als der deutsche Forscher Ludwig Leichhardt bei seiner Reise ins Inland bemerkte, dass seine Begleiter-Aborigines (von der Ostküste) die Inlands-Aborigines nicht verstanden. Davor dachte man, dass alle Aborigines die gleiche Sprache sprechen.

Heute werden höchstens noch 25 (bis 50) dieser Sprachen gesprochen, die auch als Muttersprache noch erlernt werden. Erst in jüngster Zeit wird deren Gebrauch von der australischen Regierung gefördert, während noch im 20. Jahrhundert alle eigenständigen kulturellen Äußerungen der Ureinwohner sanktioniert wurden.

Seit der Arbeit von Pater Wilhelm Schmidt im Jahre 1919 werden die australischen Sprachen in die nordaustralischen und südaustralischen Sprachgruppen eingeteilt, später durch Arthur Capell in Sprachen mit Suffixen und Sprachen mit Suffixen und Präfixen.

Die Einteilung der letzten Jahre in Sprachfamilien zeigte, dass von den zirka 26 Familien diejenige der Pama-Nyungan-Sprachen zirka 90 Prozent der Landmasse Australiens abdeckt, während die restlichen hauptsächlich im Nordwesten des Kontinents gesprochen werden. (Quelle: Fritz Schweiger: „Australische Sprachen und Papua-Sprachen“; in „Der Turmbau zu Babel“, Kulturhistorisches Museum Wien)


Sozialgeografie
Die indigenen Völker Australiens lebten vor der Ankunft der Weißen in Australien vor allem an der Ostküste des Kontinents. Jedoch waren auch die Wüsten im australischen Outback besiedelt.

Die Aboriginal People lebten in Gemeinschaften von ungefähr 500 Menschen, denen sie sich zugehörig fühlten. Diese Gruppen unterteilen sich in kleinere Verbände von zirka 20 bis 50 Personen, von denen einige sesshaft sind, die meisten jedoch als Nomaden leben. Zwischen den Gruppen gab es häufig kriegerische Auseinandersetzungen wegen territorialer Ansprüche.

Die Aboriginal People bewirtschaften das Land nicht im herkömmlichen Sinne. Sie verbrennen das Land kontrolliert („fire-stick farming“), um es vor den verheerenden Buschbränden zu schützen und landwirtschaftlich nutzen zu können.


Geschichte

Abstammung
Es gibt keine allgemein anerkannte oder wissenschaftlich bestätigte Theorie, wie die Aborigines Australien erreichten. Obwohl es sicher scheint dass sie den Kontinent über Südostasien erreichten, gibt es keine Verbindung mit einem bekannten asiatischen Volk, auch nicht mit einem der Völker Mela- und Polynesiens. Aufgrund einiger mitochondrialer DNS-Vergleiche wird über eine Verbindung mit einigen indischen Volksgruppen spekuliert. In Betracht der Tatsache dass sie für eine sehr lange Zeit praktisch isoliert von Einflüssen anderer Volksgruppen in Australien lebten, erscheint es sehr unwahrscheinlich, dass eine Verbindung überhaupt gefunden werden kann.


Sprachen
Genauso wie die Menschen sind auch ihre Sprachen ohne ein auffälliges oder eindeutiges Zeichen für eine Verwandschaft mit anderen bekannten Sprachen. Im späten 18. Jahrhundert gab es überall zwischen 350 und 750 deutlich zu unterscheidene Gruppierungen und eine ähnliche Anzahl Sprachen und Dialekte. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind nur noch 200 dieser indigenen Sprachen in Gebrauch, von denen aber mindestens 20 mehr oder weniger vom Aussterben bedroht sind.

Linguisten teilen die Sprachen der Aborigines in zwei Gruppen ein. Es gibt eine Gruppe von Sprachen, die alle bestimmte sprachliche Eigenheiten aufweisen und deren Verbreitungsgebiet von West-Kimberley bis an den Gulf of Carpentaria nach Nord-West-Queensland reicht. Der restliche Teil der Sprachen auf dem Australischen Festland umfasst die Mitglieder der Pama-Nyungan-Sprachfamilie. Alle Versuche, die Beziehungen der Sprachen innerhalb dieser Sprachfamilien (analog zu den Sprachen der Indo-Europäer oder anderen Sprachfamilien) haben sich bis jetzt als erfolglos herausgestellt, so dass manche Sprachwissenschaftler vermuten, dass die Sprachen der Pama-Noongar-Gruppe einen Sprachbund darstellen, also einen Gruppe von Sprachen, die sehr lange und sehr intensiv Kontakt hatten und sich gegenseitig beeinflussten. Damit wäre das fehlen eines einheitlichen Sprachstammes erklärt.


Wanderung nach Australien
Es wird allgemein angenommen, dass die ersten Menschen Australien erreicht haben, als die Landmasse noch ein Teil des Kontinents Sahul und mit Neuguinea über eine Landbrücke verbunden war. Eine andere Möglichkeit wäre es, dass die Menschen mit Booten über die Timorsee fuhren. Das genaue Datum der Wanderung ist unter Archäologen stark umstritten, am häufigsten wird ein Zeitraum zwischen 40.000 und 50.000 v. Chr. genannt, was dazu führen würde dass es schon ca. 1250 Generationen Australier gegeben hat. Das etwas präzisere Datum von 48.000 v. Chr. basiert auf Siedlungen in Nordaustralien die mit Hilfe von Thermolumineszenz datiert wurden. Bei vielen anderen Fundstätten wurde durch Radiokohlenstoffdatierung Daten um 38.000 v. Chr. gemessen, was bei einigen Forschern zu Zweifeln an der Qualität und Genauigkeit der Thermolumineszenz-Methode geführt hat, zumal bei einem Test die Siedlung Jinmium im Northern Territory das Alter auf 200.000 v. Chr. bestimmt wurde.

Mungo Man, dessen Überreste 1974 in der Nähe des Lake Mungo in New South Wales gefunden wurden, ist der älteste bisher gefundene Mensch in Australien. Auch wenn es großen Streit um das exakte Alter gibt, geht man im Groben von mindestens 40.000 Jahren aus. Steinwerkzeuge die am See gefunden wurden konnten auf ein Alter von 50.000 Jahre bestimmt werden. Da sich der Lake Mungo im Süd-Osten Australiens befindet, gehen viele Archeologen davon aus, dass die ersten Menschen wohl einige tausend Jahre früher in Nord-West-Australien angekommen sein müssten.


Vor der Ankunft der Weißen

Werzeuge der AboriginesZu der Zeit des ersten Kontakts mit Europäern lebten nach Schätzungen zwischen 300.000 und 1 Million Menschen in Australien. Die Bevölkerungszahl war sehr wahrscheinlich über tausende von Jahren hin konstant. Die weit verbreitete Ansicht, dass Aborigines hauptsächlich Wüstenbewohner waren ist falsch: Die heute am stärksten besiedelten Regionen (vor allem an den Küsten) waren auch zu dieser Zeit schon am dichtesten bewohnt. Die größte Bevölkerungsdichte gab es in den südlichen und östlichen Gebieten, insbesondere im Tal des Murray River. Jedoch gab es über den ganzen Kontinent verteilt Stämme, die in allen Fällen ihre Lebens- und Essgewohnheiten, Technologien und Jagdmethoden an die Umgebung angepasst hatten, egal ob diese das eher feuchte und kalte Hochland von Tasmanien oder ein Gebiet im trockeneren Innern des Kontinents war.

Nach der Kolonisation wurden die Ureinwohner an den Küsten bald gezwungen ihr Land zu verlassen. Die Tradition der Aborigines überlebte am meisten in den Gebieten wie dem Great Sandy Desert wo die Europäer nicht siedelten.


Handwerksprodukte aus gewebtem GrasAlle Ureinwohner Australiens waren Jäger, wobei die Menschen, die an der Küste oder an Flüssen lebten, auch Fischer waren. Ihr Lebensstil und die Verwendung verschiedener Werzeuge oder Materialien variierte stark von Region zu Region. Einige Aborigines hielten Dingos als Begleittiere, um sie bei der Jagd zu nutzen oder sich während kalter Nächte an ihnen zu wärmen. Kein anderes Tier außer dem Dingo wurde domestiziert. Während alle Stämme und Gemeinschaften ihre Nahrungsquellen und -vorräte nach unterschiedlichen, ausgeklügelten Methoden benutzten und verwalteten, betrieben nur sehr wenige Ackerbau. Im heutigen Victoria gab es zwei verschiedene Stämme, die wirtschaftliche Aal-Farmen betrieben. Sie verwendeten komplexe und ausgedehnte Systeme mit bewässerten Teichen, eines am Murray River im Norden des Staates und eines im Südwesten in der Nähe von Hamilton, von wo aus sie bis in die Region um Melbourne handelten. Die typische Nahrung bestand aus einer Vielfalt von Nahrungsmitteln, zum Beispiel Känguru, Emu, Wombat, Goanna, Schlangen, Vögeln, vielen Insekten wie Honig-Ameisen oder Witchetty-Larven. Daneben wurden auch noch viele Varianten von pflanzlicher Nahrung wie Nüsse, Obst und Beeren verspeist.

Das primäre Werkzeug, dass zur Jagd benutzt wurde, ist der Speer, der mittels eines Woomera oder per Hand geworfen wurde. Bumerangs wurden auch benutzt, wobei die nicht-zurückkehrende Variante (bekannter unter der korrekten Bezeichnung Wurfstock) effektiver war als die zurückkehrende, mit ihr konnten sogar Kängurus getötet werden.


MühlsteinIn einigen Gebieten lebten die Aborigines halb-sesshaft, vor allem in weniger trockenen Gebieten wo durch Fischerei eine sesshaftere Lebensweise möglich war. Weiterhin waren die meisten indigenen Stämme semi-nomadisch und zogen in einem regemlmäßigen Rhythmus durch ein bestimmtes Gebiet, in dem sie ihren Nahrungsquellen folgten und sich immer wieder zur gleichen Zeit am gleichen Ort niederließen. Durch Untersuchungen von Müllhaufen konnten Archäologen zeigen, dass manche dieser Plätze über tausende Jahre hinweg jährlich besucht wurden. In den trockenen Gebieten waren die Aborigines komplett Nomaden, die auf Nahrungssuche über weite Gebiete zogen.

Die Aborigines lebten durch alle Klimawechsel hindurch und passten sich erfolgreich der wechselnden Umwelt an. Es gibt große Debatten darüber, inwieweit sie ihre Umwelt selbst verändert haben. Eine Diskussion zieht sich um die Rolle der Aborigines bei der Ausrotten der Megafauna der Beuteltiere. Manche schreiben dies dem Klimawechsel zu, andere glauben dass die Tiere aufgrund ihrer Langsamkeit einfache Beute waren. Eine dritte Möglichkeit wäre, dass das Aussterben durch menschliche Veränderungen an der Umwelt, vor allem durch Feuer, indirekt verursacht wurde.

Die indigenen Völker Australiens benutzten Feuer für verschiedene Zwecke. Zum einen um das Wachstum essbarer Pflanzen oder Tierfutter zu begünstigen, zum anderen aber auch um das Risiko für Buschfeuer zu reduzieren, Reisen zu erleichtern, Seuchen auszurotten, für zeremonielle Zwecke oder aber auch um "das Land aufzuräumen". Es gibt große Meinungsverschiedenheiten inwieweit das zur Veränderung der Umwelt beigetragen hat.


Myoporum parvifolium, ein Gras das zum Weben verwendet wurdeEs gibt Beweise für eine substantielle Änderung innerhalb der indigenen australischen Kultur im Laufe der Zeit. Felsmalereien an verschiedenen Plätzen in Nordaustralien zeigen deutlich verschiedene Stile, die sich mit verschiedenen historischen Perioden verknüpfen lassen.

Einige haben nahegelegt, dass zum Beispiel die letzte große Eiszeit vor 20.000 Jahren mit einer kontinentalen Trockenheit und einer Verbreitung von Sanddünen, auch mit gesunkener Aktivität und größerer Spezialisierung bei der Benutzung von Materialien und Nahrungsmitteln bei den Aborigines einherging. Als im Norden durch den steigenden Meeresspiegel die Sahul-Halbinsel verloren ging oder durch Flutung der Bass-Straße die Verbindung nach Tasmanien zerstört wurde, dürfte auch dies für die betroffenen Gruppen eine schwierige Zeit gewesen sein.


Bürgerrechtsbewegung
Die Aboriginal People erhielten erst im Jahre 1961 das Wahlrecht in Australien. Erst in den 1980er Jahren wurde die Rassentrennung in den Schulen aufgehoben. 1993 erkämpften sich die Organisationen der Native People of Australia mit dem Mabo-Gesetz eine wichtige rechtliche Errungenschaft.


Situation heute
Heute leben die meisten Aboriginal People einen Kompromiss zwischen ihrem traditionellen und dem westlichen Lebensstil. Etwa die Hälfte der Urbevölkerung lebt in der Nähe von Städten und muss sich deshalb bis zu einem gewissen Grad anpassen. Nach wie vor gibt es erhebliche Probleme um Alkohol- und Drogenmissbrauch, schlechte medizinische Versorgung und eine sehr hohe Arbeitslosigkeit (38 % auf Arbeitssuche; die Arbeitslosigkeit in Australien beträgt ca. 6–7% [2005]).

Zu den Bestrebungen der Bürgerrechtsbewegung, der ATSIC und anderer Organisationen der indigenen Bevölkerung, gibt es eine Gegenbewegung, an deren Spitze die politisch weit rechts stehende Partei „One Nation“ steht. „One Nation“ versucht, aus dem nach wie vor latenten Rassismus in Teilen der Bevölkerung Profit zu ziehen.

Zusammenfassung Die Geschichte der Aboriginal people

Die Aboriginal people wurden seit der ersten Landnahme durch Europäer gejagt und vertrieben. Es gab viele Vorurteile; manche davon sind in Teilen der Bevölkerung noch heute nicht beseitigt. Bis 1804 wurden Morde an den Aboriginal people nicht gesetzlich geahndet, und auch lange danach galten gewaltsame Vertreibungen der Aborigines als legitime Mittel.

Kinder wurden teils ihren Familien brutal entwendet und bekamen eine neue Identität. Noch heute suchen viele ihre Familien, jedoch finden die meisten sie nicht. Aufgrund der rüden Behandlung dieses Volkes ging die Anzahl der Aboriginal people drastisch zurück. So waren es 1788 1 Millionen und zwischen 1824 und 1929 nur noch ca. 30.000.

2006/04/21

Diksha, Christian Opitz und die Energieübertragung zur Erleuchtung - Oder doch einfach schnödes Shaktipat

Ich war letztens auf einem Veranstaltungsabend von Christian Opitz. Und zwar hat er Diksha gegeben. Was ist Diksha? Auch nichts wirklich Neues, Osho sagte Shaktipat und der Hindu an sich sagt dann halt lieber Diksha. Christian hat das auch sehr souverän gemacht. Wenn man sehr Hirnlastig ist, dann ist man bei ihm sehr gut aufgehoben. Man merkt dann schon den IQ von 196, obwohl, ja, er kann das schon gut runter brechen. Wenn es denn um verschiedene Hirnareale und deren Tätigkeiten geht. Ich persönlich finde so Hirnlastige Sachen nicht so gut, da ich lange genug so drauf war und eher den emotionalen oder den Weg des Herzens bevorzuge. Ich wurde dann bei der Diksha selber auch nicht enttäuscht, das war schon eine gute Energie, die man so spürte. Fazit: Diksha ist empfehlenswert. Minuspunkte gibt es für die Begrifflichkeit der Elitemönche (Wer einen Vortrag von ihm sieht, weiß was ich meine. Mehr wird nicht verraten) und den Satz "Energieübertragung zur Erleuchtung", den ich 2 Tage später in der Esoterik-Zeitschrift meines Vertrauens gefunden habe.





Quelle:http://www.gobindsadan.org/babaji/lovinggod4.shtml

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2006/04/20

La Gomera


Heute möchte ich anfangen Informationen über die einzelnen Inseln der Kanaren zusammen zu suchen. Den Anfang macht La Gomera.


La Gomera ist mit 378 km² und 21.746 (ISTAC, 2005) Einwohnern nach El Hierro die zweitkleinste der Kanarischen Inseln. Sie gehört zum Verwaltungsbereich von Teneriffa. Verwaltungssitz ist San Sebastián de la Gomera.


Der vulkanische Ursprung der Insel ist noch sehr gut sichtbar. Auf dem Hochplateau ist der größte noch zusammenhängende Lorbeerwald der Erde zu bestaunen. Dieser, und die eng zusammenstehenden Vulkanschlote, gehören zum Nationalpark Garajonay, der UNESCO-Weltnaturerbe ist. Höchste Erhebung der Insel ist der gleichnamige Garajonay mit 1.487 Metern Höhe.
Zu den Besonderheiten La Gomeras gehört die weltweit nur hier existierende Pfeifsprache der Gomeros, El Silbo. Sie hatte den Vorteil, über große Distanz verstanden zu werden, was den Gomeros zu einer einfachen Verständigung über ihre weiten Täler (Barrancos) verhalf.
Im bekanntesten Tal der Insel, dem Valle Gran Rey (Tal des großen Königs), gibt es Hippie-Kommunen, die zum Teil in Höhlen an einem Strand, der so genannten Schweinebucht, wohnen.


La Gomera war vermutlich schon den Phöniziern bekannt. Die Ureinwohner (Guanchen) der Kanarischen Inseln sind wahrscheinlich mit den nordafrikanischen Berbern (Imazighen) verwandt. Der Name Gomera könnte auf den alten Berberstamm Ghomara zurückgehen. Eindeutige Belege gibt es allerdings nicht. Der Stamm der Ghomara war Teil der in Südmarokko ansässigen großen Berber-Föderation der Masmoudâ, die die Dynastie der Almohaden gründeten und in Nordafrika und Andalusien regierten.
Die Spanier eroberten 1404 mit Jean de Béthencourt die Insel. Die Guanchen ergaben sich zunächst, reagierten aber auf ungerechte Behandlungen seitens der Eroberer mit zahlreichen Aufständen. Im weiteren Verlauf des 15. Jahrhunderts folgte der Graf Hérnan Peraza, der als besonders grausam verschrien war, er herrschte von 1477 bis 1485. Nach seiner Ermordung folgte ihm seine Frau Beatriz de Bobadilla nach.
Christoph Kolumbus machte hier seine letzte Zwischenstation, bevor er am 6. September 1492 zu seiner Reise nach Indien aufbrach, wobei er Amerika entdeckte. Gerüchte besagen, er solle in Beatriz de Bobadilla verliebt gewesen sein, weshalb er seinen Aufenthalt länger als notwendig hinzog. Zumindest half sie ihm bei der Reparatur eines seiner Schiffe. Angeblich wurde außerdem der amerikanische Kontinent erstmals mit Quellwasser aus einem Brunnen in San Sebastián de la Gomera geweiht.


In den flachen Gebieten der Küstenregionen herrschen Bananenplantagen vor, deren kleine schmackhafte Früchte aber nicht für den Export bestimmt sind. Weitere Landwirtschaft war weit verbreitet, da in höheren Lagen, die in den Wintermonaten häufigen Regenfälle genutzt werden konnten, und im Frühjahr geerntet wurde. Viele Anbauflächen liegen inzwischen brach, da in den 60er und 70er Jahren eine Landflucht stattfand. Auch einige, entlegenere Dörfer sind teilweise völlig verlassen.
Heute spielt die Landwirtschaft für den Eigenbedarf zwar noch eine Rolle, aber meist bringt der noch sanfte Tourismus einen akzeptablen Wohlstand.


Klimatisch trennt sich die Insel in die trockene Süd- und die von Passatwinden mit feuchter Luft versorgte, fruchtbare Nordhälfte. Zur Wasserversorgung der in Treppen an den Berghängen angelegten Feldflächen wird der Regen und das per Kondensation entstehende Wasser in Reservoirs aufgefangen und an die Bewohner verteilt. Neben Kartoffeln werden auch Tomaten und Wein angebaut.


Der einzige, im Jahre 1999 neu eröffnete, Flughafen liegt bei Playa Santiago in der Gemeinde Alajeró. Die Landebahn ist zu klein für internationale Chartermaschinen, daher wird der Flughafen nur für den regionalen Verkehr der Fluggesellschaft Binter Canarias innerhalb der Inseln benutzt. Täglich gibt es jeweils zwei Flüge von und nach Teneriffa-Nord und nach Gran Canaria.
La Gomera kann mit der großen Schnellfähre der Reederei Fred Olsen von Los Cristianos (Teneriffa-Süd) in ca. 35 Minuten oder einer älteren Autofähre der Reederei Naviera Armas in ca. 90 Minuten erreicht werden. Eine kleine Schnellfähre der Reederei Garajonay Expres S.L. verkehrt zusätzlich dreimal täglich in etwa 100 Minuten zwischen Los Cristianos und Vueltas im Valle Gran Rey auf La Gomera, mit Zwischenstopps in San Sebastián de la Gomera und Playa Santiago im Süden von La Gomera.
Weitere Fährverbindungen bestehen zu den Nachbarinseln La Palma und El Hierro.
Das Straßennetz der Insel ist sehr gut ausgebaut. Linienbusse, auf den Kanaren Guagua genannt, verbinden alle Gemeinden miteinander. Die Busse fahren jedoch sehr selten, kleinere Orte sind oft nur schwer per Bus zu erreichen.



Webcam von La Gomera:




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2006/04/19

Das Foto des Tages


Macau January 2006 2 024
Originally uploaded by Pengjidi.

Om namah Shiva

Nachdem ich das Mantra heute 1 Stunde bei der Meditation rezitiert habe und es mir auch wirklich blendend danach ging und auch geht, frage ich mich doch, wie es richtig ausgesprochen wird. Ich bin ja ein großer Fan von Om Namah Shivaja. Allerdings habe ich auch schon Om Namah Shivaj oder halt die Schreibweise Om Namah Shivay bzw. Om Namah Shivaya gesehen. Weiß jemand wo diese Verwirrungen her kommen? Es heißt doch, das diese Mantren so alt und gut sind und das man ja drauf aufpassen soll, das Sanskrit richtig auszusprechen, dieses hier führt das m.E. ein bisschen ad adsurbum. Wer weiß Rat?

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2006/04/18

Chi oder Ki

Hier ein kleines Filmchen, das ich bei youtube gefunden habe. Vielleicht das Richtige für die Zweifler, mich imanchmal inbegriffen. Es ist schon sehr beeindruckend, wie das Feuer mit der reinen Energie durch die Handfläche entzündet wird.



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day four of the creation of this sand mandala


day four of the creation of this sand mandala
Originally uploaded by sparrowsinging.

Wenn ich mir das Mandala anschaue, dann werde ich wohl erst einmal kleinere Brötchen backen müssen... Naja, Brötchen? In dem Fall wohl eher Kekse....

Erstelle Du doch ein Mandala

Bevor ich es vergesse, ein Mandala, das jeder hier schnell erstellen kann.

Mandala

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Ein Sandmandala

Während ich nun das Osterwochenende abgeschieden auf dem Land verbracht habe, bin ich dazu gekommen, ein kleines Sandmandala oder Yantra zu bauen.
Aufgelöst habe ich es auch schon, nur bin ich auch nicht mit einem besonderen Thema da ran gegangen. Ich wollte es einfach nur ausprobieren, wie das klappt und ob es mir Spaß machen würde. Das kann ich auf jeden Fall bestätigen. Ich werde mich in Zukunft mehr damit auseinander setzen. Weiß vielleicht jemand, wo ich eine vernünftige Cheba her bekomme?


Sandmandala


Ansonsten das übliche - Yoga, Meditation. Ich habe noch in 2 Bücher über das Wochenende rein gelesen. Einmal "Qigong Energieheilung - Mit den 5 Elemente zu mehr Lebensenergie durch Klang, Ernährung, Mudras und den fünf Verjüngungsübungen" und das zweite "Kosmisches Chi Kung - Heilung durch die Kräfte von Himmel und Erde" von Mantak Chia. Beide sind sehr empfehlenswert und geben eine Menge Auskunft zu den Themen. Bei Mantak Chia geht es schon ziemlich knackig in die Tiefe finde ich. Bei dem Buch von Gao Yun und Bai Yin geht es darum einen Überblick zu kriegen, es ist sehr viel übersichtlicher, dafür hat man direkt Grundlegende Sachen an der Hand, um damit arbeiten zu können.

Zum Schluß noch diesen netten doppelten Regenbogen, den ich vor ein paar Wochen hier aufgenommen habe.


Regenbogen - Rainbow

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2006/04/12

Tai Chi, Qi Gong oder Fallung Gong

Ich bin am Überlegen, ob ich zusätzlich eine Ausbildung zum Tai Chi und Qi Gong Lehrer mache. Fallun Gong oder Fallun Dafa könnte auch interessant sein. Da braucht man auch keinen Lehrer oder Anleiter für, das kann man einfach so praktizieren. Die Menschen in meinem Umfeld, die damit arbeiten, sind alle hellauf begeistert und sagten, das es eine wirklich gute Sache ist. Einschränkend muss man natürlich sagen, das ein Freund von mir auch ein bisschen am Hadern ist, was die Anweisungen des "Erfinders Li Hongzhi" angeht, bzw. die Sicht der Dinge. Das scheint für den geistig konditionierten Westler nicht so leicht hinzunehmen zu sein. Ich werde mir das mal anschauen, die Bücher gibt es ja kostenlos zum Download, das finde ich erst einmal sehr gut. Allerdings gab es damals die Meditationsabende und das Konzert von Sri Chinmoy auch umsonst und war auch mehr ein Griff ins Klo. Sowohl was die Musik angeht als auch die Strukturen. Sektoid war es schon, aber zu so einer Meinung tendiert man ja auch schnell mal hin, wenn es für einen etwas ungewohnte Strukturen sind. Bei der Musik gibt es allerdings keine verschiedenen Meinungen, die war einfach grotte und unterirdisch.
Mir ist gerade aufgefallen, das es doch eine höchst unterschiedliche Meinung zu der Schreibweise von Falun Gong gibt.... :-)

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Fasten, Yoga, Lichtnahrung und ein Chakra.

Weil ich endlich mit dem Rauchen wieder aufhören wollte, habe ich am Montag einen Tag gefastet. Das bedeutet, bis Dienstag Vormittag wird dann halt nix gegessen, ab Sonntag Abend. Es gibt dann nur Wasser und evtl. mal einen Tee. Wie Mahatma Gandhi schon sagte, es gibt keinen besseren Weg zur Willensstärkung. Mir geht es dabei so, das ich eher mit dem Nichtessen beschäftigt bin als mit dem Nichtrauchen. Auf jeden Fall klappt das sehr gut. Und der Wille wird meines Erachtens auch sehr gestärkt. Ich glaube, es war der Satyananda, der einmal sagte, der Magen ist der schwierigste Körperteil, den es unter Kontrolle zu bringen gilt. Als ich letztes Jahr so richtig im Praktizieren drin war, habe ich jede Woche einen Fastentag eingelegt, und einmal im Monat dann 3. Ein guter Rythmus. Ich finde beim Fasten kommt man sich und seinem Körper sehr nahe, die Wahrnehmung ändert sich und vieles fällt einem leichter. Z.B. Aufstehen, das ist etwas, das ist nicht so meins. Faste ich nun, fühle ich mich am Morgen wesentlich leichter und kann viel besser auch früher aufstehen. Wenn ich im Ashram bin, möchte ich ja auch gerne die Morgenmeditation und Pujas mitmachen. Und insofern ist das alles eine kleine Vorbereitung für mich. Es scheint auch, das dadurch, das nicht so viel Energie in den Magen geht, die Meditation sehr ruhiger und "konzentrierter" ist. Die Yogasanas fallen auch wieder sehr viel einfacher. Ich habe nach Monaten endlich wieder mit dem Pflug angefangen, da ich die Rishikesh-Reihe von Swami Sivananda nur in der Kurzform praktizierte. Für die Leute, die wenig Zeit haben halt. Mein Vishuddhi Chakra (Hals) blüht auch richtig auf, wahrscheinlich, weil ich nicht mehr rauche.
Dann ist mir mal wieder das Thema Lichtnahrung von Jasmuheen über den Weg gelaufen. Eine sehr interessante Sache, vielleicht komme ich ja auch einmal dazu, das auszuprobieren. Von meinen Freunden und Bekannten, die den Prozeß durchlaufen haben, höre ich positive Resonanzen. Der Eine oder Andere hat den Prozeß abgebrochen, wird ihn allerdings wieder durchführen. 
Wenn ich in der richtigen Umgebung bin, werde ich erst einmal ein paar Wochen normal fasten. Den Körper reinigen, ein bisschen demütiger werden. Mit Saunagang und alles was dazu gehört, ich habe wahrscheinlich genug Giftstoffe im Körper.

2006/04/04

Ob das veröffentlichen per email klappt?

Hier also der Test, ob das auf diesem Wege auch geht.
Meine Erfahrungen aus dem Mantraheilen und diese übertragen auf meine
Meditation haben eine gute Wirkung. Es wirkt sich sehr positiv auf das
allgemeine Wohlbefinden aus und ich möchte es hiermit gerne weiter
empfehlen. Aber schauen wir mal, wie es sich in Zukunft entwickelt.

2006/04/03

Tibetisches Mantraheilen

Ich habe die Tage in Buch in die Finger gekriegt, das sich mit tibetischem Mantraheilen beschäftigt.
Mantras nutze ich ja nun schon eine ganze Zeit zur Meditation oder um Bhakti Yoga auszuüben. Insofern war das Thema nun auch nichts vollkommen neues. In diesem Falle ging es aber auch um die Herstellung von Mantrawasser und wie man Mantras am Körper trägt, z.B. beschriebene Papierstreifen. Ich denke, ich werde das Thema zwar ein bisschen weiter nach hinten stellen und dennoch im Auge behalten, so das ich damit vielleicht später arbeiten kann. Schauen wir mal.

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Ayurveda - Eine kurze Erklärung

Ayurveda - die indische Heilkunst

Ayurveda beduetet im Indischen "Wissen über das Lebens", und bezeichnet die indische Heilkunde und Heilkunst.
Wörtlich bedeutet Ayurveda "Lebensweisheit", von Ayur (Leben) und Veda (Wissen)

Ayurveda ist eine Kombination aus empirischer Naturlehre und Philosophie, die sich auf die für menschliche Gesundheit notwendigen physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Aspekte konzentriert, die wichtig für die Gesundheit bzw. Krankheit sind. Dadurch hat Ayurveda einen ganzheitlichen Anspruch, da der ganze Mensch mit einbezogen wird. In der Typologie spricht man von unterschiedlichen Temperamenten oder Energien, den so genannten Doshas, Vata, Pitta und Kapha:

Vata stammt aus dem Sanskrit und bedeutet "sich bewegen". Es bildet den wichtigsten Bestandteil des Dosha-Gerüsts und ist verantwortlich für alle Bewegungsabläufe im Körper, sowohl physische als aus psychische.
Vata unterstützt den Körperbau und das Gewebe und reguliert den Kreislauf. Als kosmische Verbindung steht es für den Wind und das Grundprinzip ist Veränderung. Die Elemente sind Äther und Luft und die Einflüsse Aktivität und Bewegung. Vata-Typen sind daher anfällig gegen Wind und Luft, sie sind unbeständig und haben eine sehr aktiven Lebensstil.
Vatas sind eher dünn, haben eine trockene Haut, ein langes eckiges Gesicht, kleine Augen, schiefe Zähne und schmale Lippen.

Pitta bedeutet "erhitzen" und besteht aus den Elementen Feuer und Wasser. Es ist für alle biochemischen Aktivitäten verantwortlich, inklusive der Erzeugung von Wärme. Pitta hat einen Bezug zur Sonne und das Grundprinzip ist die Umwandlung. Es beeinflusst den Stoffwechsel.
Pitta-Typen neigen zur Hitzigkeit und sind in der Lage, mit Leichtigkeit Dinge zu verändern. Durch ihre feurige Natur tendieren sie zu emotionellen Ungleichgewichten.

Kapha besteht aus den Elementen Wasser und Erde, das Grundprinzip ist die Trägheit. Es steht für Stabilität, das Nährende, Fürsorgliche, Mütterliche und ist auf körperlicher Ebene für alles Feste wie Knochen, Zähne und Nägel zuständig. Kapha-Typen sind meist ruhig und ausgeglichen, manchmal etwas träge und neigen gelegentlich zu Übergewicht.

Diese kommen nach ayurvedischer Vorstellung in jedem Organismus vor. Dabei dominieren meist ein oder zwei Doshas. In einem gesunden Organismus sollten sich diese "Energien" oder "Temperamente" in einem harmonischen Gleichgewicht befinden. Es ist für den Arzt wichtig zu wissen, welche Doshas bei einem Menschen vorherrschen, weil jeder Typ andere Medikamente und Behandlungen benötigt. Das Ziel der ayurvedischen Heilkunst ist die Vermeidung von ernsthaften Erkrankungen, indem man versucht, den Auslöser der Erkrankung zu verstehen und ungesunde Angewohnheiten abstellt. Dazu gibt es eine Reihe von Behandlungen, die vor allem dem Körper dabei helfen sollen, "sich selbst zu helfen".



Geschichte des Ayurveda

Das Alter des medizinischen Systems der Ayurveda ist unbekannt. Als Begründer des Ayurveda wird in einigen Schriften (wie dem Srimad Bhagavata Purana) die mythische Figur Dhanvantari angesehen.

Anzeichen auf ein medizinisches Wissen findet man schon in der Steinzeit. 2001 machte Professor Andrea Cucina, von der Universität von Missouri-Columbia die Entdeckung, dass die alten Inder von Mehrgarh (im heutigen Pakistan) schon in 8000 bis 9000 v.Ch. zahnärztliche Kenntnisse hatten. Es wurden Zähne gefunden, in die kleine Löcher (mit etwa 2.5 mm Durchmesser) gebohrt waren, die wahrscheinlich mit Pflanzen oder anderen Substanzen aufgefüllt wurden.

Die Samhitas (Hymnen) des Rig Veda erwähnen die Verwendung von Heilkräutern. Innerhalb der mythologischen Erzählungen von Wunderheilungen durch die Asvins, ein Zwillingspaar von Göttern, die Blinde sehend und Lahme gehend machten (I.112.08, I.112.16), kann eine Stelle (I.116.15) als Hinweis auf die Verwendung von Beinprothesen ausgelegt werden. Von einigen Leuten wird I.34.06 als früher Hinweis auf das Konzept der sog. drei doshas verstanden. Der Atharva Veda enthält demgegenüber eine große Anzahl von Zauberformeln (Bhaishagykni) zur Bekämpfung von Krankheiten mit magischen Mitteln, entweder durch Beschwörung der Götter, von Amuletten oder bestimmter Heilpflanzen. Als Ursache der Krankheit wird dabei die Bestrafung durch einen Gott, der Angriff durch einen Dämon oder die Verzauberung durch einen Feind verstanden.

Bereits im 6. Jh. v. Ch. beschrieben die indischen Ärzte die menschliche Anatomie (Sehnen, Nervengeflecht, Muskeln, etc) sehr genau und hatten ein gutes Verständnis der menschlichen Verdauung und des Blutkreislaufs. In Sri Lanka gab es in 427 v. Ch. die ersten Spitäler. Der buddhistische König Ashoka ließ im 3. Jh. v.Ch. im zweiten Felsenedikt schreiben, dass Spitäler für Menschen und für Tiere errichtet wurden, und dass hierfür Heilpflanzen importiert und angebaut wurden.

Im ältesten erhaltenen medizinischen Werk, der Caraka Samhita (siehe unten), werden Krankheiten vor allem auf die Sünden (doshas) des Menschen zurückgeführt; der Begriff dosha erfährt später bei den Ayurveda-Anhängern eine Umdeutung.

Plato hatte eine ähnliche Theorie wie die ayurvedische Theorie der Tridosha, in Platos System beruht die Gesundheit auf einem harmonischen Gleichgewicht zwischen den drei Elementen Pneuma (Wind oder Vata), Chole ("Galle", Feuer oder Pitta) und Phlegma (Wasser oder Kapha). Wie der französische Indologe Jean Filliozat schrieb, ist diese Theorie möglicherweise vedischen Ursprungs, da diese Doshas, und besonders die Beziehung zwischen Galle und Feuer schon in der vedischen Literatur bekannt waren. Außerdem, so sagt er, gibt es mehrere direkte Referenzen in der hippokratischen Sammlung, dass einige indische Arzneien und medizinische Rezepte in Griechenland übernommen wurden.

Als Buch sei noch empfohlen:
Yoga und Ayurveda
Darin geht es auch um Patanjali und die Yoga Sutras, ein gelungenes Buch, wie ich finde.

2006/03/30

Ein Yoga Zentrum

Ich denke, heute kam die letzte Entscheidung wie ich mein weiteres Leben gestalten möchte.
Meine kleine Firma ist kurz vor dem Aus, ich werde einen Schlußstrich die nächsten Wochen ziehen und die Firma auflösen.
Meine weiteren Pläne sehen so aus, das ich innerhalb der nächsten Monate in einen Ahsram gehen und dort für 1-2 Jahre bleiben werde. Ich werde dort mitarbeiten, viel Yoga, Pranayama und Meditation betreiben. Das wird bestimmt richtig gut. Ferner werde ich eine Ausbildung zum Yogalehrer machen und, wenn es möglich ist, eine Ausbildung zum Meditationskursleiter. Vielleicht habe ich auch das Glück auch noch Yoga Nidra - den Schlaf des Yogi zu erlernen und dieses später weiter geben. Wir werden sehen. Das schöne ist, ich habe die Möglichkeit, mit meiner Freundin danach auf die Kanarischen Inseln zu gehen und wir werden dann ein Meditations-Center mit Yoga, Meditation, Reiki, Lichttherapie, Prana-Healing usw aufzumachen. Da sie gerade eine Ausbildung zum Heilpraktiker macht, werden wir das alles sehr schön verbinden können, denke ich. Das wird eine richtig gute Sache. Endlich etwas, wo mein Weg mich vernünftig hin geführt hat. Auf welche Insel (Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera, El Hierro) wir gehen wollen, wissen wir allerdings noch nicht. Schauen wir mal. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.

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Godo und die ersten Erfahrungen

Ich laufe nun seit 3 Tagen Godo und finde es für die Durchblutung meiner Knie und Beine sehr gut. Ferner ist die Haltung meiner Wirbelsäule besser.
In der rechten Wade und am Hintern habe ich einen Muskelkater, wobei letzteres allerdings zu vernachlässigen ist. Ich werde die Wade jetzt weiter beobachten. Lindern konnte ich den Muskelkater durch Yoga Asanas und Meditation. Ferner habe ich mir selber Reiki gegeben. Ich habe ja auch den 1.Grad, der mir hier sehr nützte. Die Lichtmeditation von Choa Kok Sui möchte ich hier einmal positiv erwähnen, da sie mir heute nicht nur bei meinem Wadenproblem behilflich war, sondern acuh neue Energie gab, als ich im Zug kurz vor dem Einschlafen war.
Ich habe gestern noch eine Frau in einem Forum getroffen, die seit einem Jahr GoDo anwendet und gar nicht mehr anders laufen möchte. Sie empfahl mir auch den Nike Free Turnschuh, den ich selber noch nicht kenne, aber hoffentlich bald kennen lernen werde. Er soll prädestiniert sein für GoDo, da er wohl ein ähnliches Laufgefühl wie Barfuss gibt. Das finde ich ja nun sehr interessant. Ich würde ja am Liebsten nur Barfuss laufen.

Hier noch ein sehr schönes Yoga-Forum

Ayurveda - Eine kurze Erklärung

Ayurveda - die indische Heilkunst

Ayurveda beduetet im Indischen "Wissen über das Lebens", und bezeichnet die indische Heilkunde und Heilkunst.
Wörtlich bedeutet Ayurveda "Lebensweisheit", von Ayur (Leben) und Veda (Wissen)

Ayurveda ist eine Kombination aus empirischer Naturlehre und Philosophie, die sich auf die für menschliche Gesundheit notwendigen physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Aspekte konzentriert, die wichtig für die Gesundheit bzw. Krankheit sind. Dadurch hat Ayurveda einen ganzheitlichen Anspruch, da der ganze Mensch mit einbezogen wird. In der Typologie spricht man von unterschiedlichen Temperamenten oder Energien, den so genannten Doshas, Vata, Pitta und Kapha:

Vata stammt aus dem Sanskrit und bedeutet "sich bewegen". Es bildet den wichtigsten Bestandteil des Dosha-Gerüsts und ist verantwortlich für alle Bewegungsabläufe im Körper, sowohl physische als aus psychische.
Vata unterstützt den Körperbau und das Gewebe und reguliert den Kreislauf. Als kosmische Verbindung steht es für den Wind und das Grundprinzip ist Veränderung. Die Elemente sind Äther und Luft und die Einflüsse Aktivität und Bewegung. Vata-Typen sind daher anfällig gegen Wind und Luft, sie sind unbeständig und haben eine sehr aktiven Lebensstil.
Vatas sind eher dünn, haben eine trockene Haut, ein langes eckiges Gesicht, kleine Augen, schiefe Zähne und schmale Lippen.

Pitta bedeutet "erhitzen" und besteht aus den Elementen Feuer und Wasser. Es ist für alle biochemischen Aktivitäten verantwortlich, inklusive der Erzeugung von Wärme. Pitta hat einen Bezug zur Sonne und das Grundprinzip ist die Umwandlung. Es beeinflusst den Stoffwechsel.
Pitta-Typen neigen zur Hitzigkeit und sind in der Lage, mit Leichtigkeit Dinge zu verändern. Durch ihre feurige Natur tendieren sie zu emotionellen Ungleichgewichten.

Kapha besteht aus den Elementen Wasser und Erde, das Grundprinzip ist die Trägheit. Es steht für Stabilität, das Nährende, Fürsorgliche, Mütterliche und ist auf körperlicher Ebene für alles Feste wie Knochen, Zähne und Nägel zuständig. Kapha-Typen sind meist ruhig und ausgeglichen, manchmal etwas träge und neigen gelegentlich zu Übergewicht.

Diese kommen nach ayurvedischer Vorstellung in jedem Organismus vor. Dabei dominieren meist ein oder zwei Doshas. In einem gesunden Organismus sollten sich diese "Energien" oder "Temperamente" in einem harmonischen Gleichgewicht befinden. Es ist für den Arzt wichtig zu wissen, welche Doshas bei einem Menschen vorherrschen, weil jeder Typ andere Medikamente und Behandlungen benötigt. Das Ziel der ayurvedischen Heilkunst ist die Vermeidung von ernsthaften Erkrankungen, indem man versucht, den Auslöser der Erkrankung zu verstehen und ungesunde Angewohnheiten abstellt. Dazu gibt es eine Reihe von Behandlungen, die vor allem dem Körper dabei helfen sollen, "sich selbst zu helfen".



Geschichte des Ayurveda

Das Alter des medizinischen Systems der Ayurveda ist unbekannt. Als Begründer des Ayurveda wird in einigen Schriften (wie dem Srimad Bhagavata Purana) die mythische Figur Dhanvantari angesehen.

Anzeichen auf ein medizinisches Wissen findet man schon in der Steinzeit. 2001 machte Professor Andrea Cucina, von der Universität von Missouri-Columbia die Entdeckung, dass die alten Inder von Mehrgarh (im heutigen Pakistan) schon in 8000 bis 9000 v.Ch. zahnärztliche Kenntnisse hatten. Es wurden Zähne gefunden, in die kleine Löcher (mit etwa 2.5 mm Durchmesser) gebohrt waren, die wahrscheinlich mit Pflanzen oder anderen Substanzen aufgefüllt wurden.

Die Samhitas (Hymnen) des Rig Veda erwähnen die Verwendung von Heilkräutern. Innerhalb der mythologischen Erzählungen von Wunderheilungen durch die Asvins, ein Zwillingspaar von Göttern, die Blinde sehend und Lahme gehend machten (I.112.08, I.112.16), kann eine Stelle (I.116.15) als Hinweis auf die Verwendung von Beinprothesen ausgelegt werden. Von einigen Leuten wird I.34.06 als früher Hinweis auf das Konzept der sog. drei doshas verstanden. Der Atharva Veda enthält demgegenüber eine große Anzahl von Zauberformeln (Bhaishagykni) zur Bekämpfung von Krankheiten mit magischen Mitteln, entweder durch Beschwörung der Götter, von Amuletten oder bestimmter Heilpflanzen. Als Ursache der Krankheit wird dabei die Bestrafung durch einen Gott, der Angriff durch einen Dämon oder die Verzauberung durch einen Feind verstanden.

Bereits im 6. Jh. v. Ch. beschrieben die indischen Ärzte die menschliche Anatomie (Sehnen, Nervengeflecht, Muskeln, etc) sehr genau und hatten ein gutes Verständnis der menschlichen Verdauung und des Blutkreislaufs. In Sri Lanka gab es in 427 v. Ch. die ersten Spitäler. Der buddhistische König Ashoka ließ im 3. Jh. v.Ch. im zweiten Felsenedikt schreiben, dass Spitäler für Menschen und für Tiere errichtet wurden, und dass hierfür Heilpflanzen importiert und angebaut wurden.

Im ältesten erhaltenen medizinischen Werk, der Caraka Samhita (siehe unten), werden Krankheiten vor allem auf die Sünden (doshas) des Menschen zurückgeführt; der Begriff dosha erfährt später bei den Ayurveda-Anhängern eine Umdeutung.

Plato hatte eine ähnliche Theorie wie die ayurvedische Theorie der Tridosha, in Platos System beruht die Gesundheit auf einem harmonischen Gleichgewicht zwischen den drei Elementen Pneuma (Wind oder Vata), Chole ("Galle", Feuer oder Pitta) und Phlegma (Wasser oder Kapha). Wie der französische Indologe Jean Filliozat schrieb, ist diese Theorie möglicherweise vedischen Ursprungs, da diese Doshas, und besonders die Beziehung zwischen Galle und Feuer schon in der vedischen Literatur bekannt waren. Außerdem, so sagt er, gibt es mehrere direkte Referenzen in der hippokratischen Sammlung, dass einige indische Arzneien und medizinische Rezepte in Griechenland übernommen wurden.

Als Buch sei noch empfohlen:
Yoga und Ayurveda
Darin geht es auch um Patanjali und die Yoga Sutras, ein gelungenes Buch, wie ich finde.

Links:

Ayurveda Übersicht - englisch
Ayurveda Community
Deutsche Gesellschaft für Ayurveda

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2006/03/29

Esoterik oder was?

Nun einmal zu dem Umstand, das dieses Wort Esoterik so negativ behaftet ist. Ist es das? Wenn ich meinem Umfeld so zuhöre, in dem viele Nicht-Esoteriker sind, dann bin ich auch sehr vorsichtig mit diesem Wort. Warum? Ich denke, ich habe die Hemmung, das ich sofort in eine bestimmte Ecke gedrückt werde, auf die ich eigentlich keine Lust habe. Mit Gurus, abgehobenen Seelenwanderern und Leuten, die auch sonst nicht so den Bezug zum realen Leben haben. Ich möchte da nicht rein, obwohl ich vielleicht da mehr rein gehöre als so mancher Hardcore Esoterik Freak.
Irgendein Dozent in meiner Medien Ausbildung hatte das Wort mal als Beispiel genommen und meinte, man sollte es doch neutral betrachten, so wie etwa das Wort Phrase, beide sind grundsätzlich nicht negativ, doch zu dem in der derzeitigen Sprachkultur verkümmert. Ich versuche angestrengt, das Wort neutral zu beurteilen, so recht will es mir nicht gelingen, zu viel Bilder huschen mir dabei gleichzeitig durch den Kopf. Was oder wer ist Esoterik?
Naja, ich versuche eine Lanze zu brechen für etwas, das mir selbst nicht geheuer ist. Man ist ja darauf konditioniert, das da genug Scharlatane zwischen sind in dem ganzen Feld. Doch wenn man von dem Gedanken abrückt, also von dem Gedankenkonstrukt, das da Leute immer nur etwas von einem wollen, kommt man vielleicht zu der Einsicht, das die Esoterik doch nicht so ein schlimmes Feld ist. Genug authentische Bekanntschaften haben mir das bewiesen. Und was beweist uns das? Esoterik ist auch nur ein Wort.....

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Glücklichsein? Regeln des Glücks

Ich lese seit kurzem das Buch Regeln des Glücks, das ein der Psychiater Howard C. Cutler mithilfe von persönlichen Gesprächen mit dem Dalai Lama geschrieben hat. Ein sehr schönes Buch, das versucht dem Geheimnis des Glücklichseins auf die Spur zu kommen.
Interessant auch der Ansatz, bzw. die Gedanken des westlich geprägten Psychiaters, der versucht, die Regeln des Glücks, Karma und Leid zu verstehen.
Spannend wird es, als er beschreibt, das er während seiner Ausbildung nicht einmal gehört hätte, das jemand von der Erfahrung oder des Zustandes des Glücks gesprochen hätte. Es gäbe von dem vorgefertigten Weltbild der Psychologie auf Grundlage von Freud und den sich daraus resultierenden Zweigen der Psychologie nur den Ansatz des Leides, im Sinne der Krankheit. Und daraus resultierend auch nur den Ansatz, wie man diesen Zustand schwächen kann. Also weniger Leid erfahren. Das gibt es ja auch im Buddhismus. Doch als er dem Dalai Lama die Frage stellt, ob dieser glücklich sei und er ein Ja zur Antwort erhält ist er verblüfft und geht der Sache weiter auf den Grund.
Ein schönes Buch, das auch nicht nur Spirituell- und Esoterikinteressierte ansprechen sollte, da die Spiritualität nicht das tragende Element des Buches ist, sondern die Frage danach, wie man einen gesunden Geisteszustand erreichen kann.
Eine bescheidene uneingeschränkte Leseempfehlung von mir, auch für Nicht Buddhisten.

Links:
Dalai Lama
Dalai Lama Homepage
Tibet international
Buddhismus Hamburg

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2006/03/28

GoDo und der gute Gang

Ich versuche seit ein paar Tagen konsequent den GODO- Gang und bin auch positiv überrascht. Allerdings bin ich dann auch nicht erfreut, die Meinung einiger Physiotherapeuten dazu in dem Forum zu lesen. Gibt es jemanden, der mir vielleicht etwas aus einer Langzeitstudie erzählen kann. Meine Erfahrungen sind, wie gesagt, positiver Natur.

GoDo

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Meditation

Meditation (lat. meditatio = "das Nachdenken über" oder lat. medius = "die Mitte") ist eine Achtsamkeits- und/oder Konzentrationsübung mit dem Zweck, einen veränderten Bewusstseinszustand oder letztlich sogar die Erleuchtung zu erreichen. Im älteren Sprachgebrauch bezeichnet "Meditation" einfach ein Nachdenken über ein Thema oder die Resultate dieses Denkprozesses.

Unter Meditation kann man jede absichtslose Konzentration auf eine Tätigkeit oder einen Gegenstand verstehen. Die Konzentration wird dabei nicht durch den Verstand gesteuert, sondern ergibt sich als Folge der Versenkung. Die Tätigkeit kann aktiv manipulierend sein, es kann sich aber auch um innere Kontemplation eines Gegenstandes oder einer Idee handeln. Wesentlich ist in jedem Fall ein Zustand der "entspannten Aufmerksamkeit", förderlich ist eine Umgebung ohne Störreize, bzw. die Fähigkeit, seine Sinne ruhen zu lassen. Neurologisch geht ein meditativer Zustand oft mit einer Änderung des Hirnwellenmusters einher.
Es wird unterschiedlich diskutiert: Einerseits wird die Position eingenommen, dass das Ziel der Meditation vielfältig sei, andererseits wird vorgebracht, dass es bei dem Ziel der Meditation einzig darauf ankäme, sich als "eins mit dem Ganzen zu erleben". Der Begriff Meditation wird als Beschreibung eines Zustands und auch als eine Technik des Meditierens benutzt. Der Zustand, der erreicht werden soll, kann je nach Art der Meditation recht unterschiedlich sein. Insbesondere bei einigen Varianten der aktiven Meditation ist er kaum von den Begriffen Trance und Ekstase abzugrenzen. Der Gegenstand der Meditation kann beinahe beliebig sein, so dass auch Musizieren oder sogar einfache, d. h. nicht Aufmerksamkeit fordernde Arbeiten auf meditative Art ausgeführt werden können. Einige der bekanntesten Meditationstechniken beziehen sich auf den Atem, die Beobachtung des Atems (Zen Meditationstechniken, Yoga). Andere wiederum, wie in der christlichen Tradition verankerte, auf das "Gehen" (z.B. Sankt-Jakobsweg in Spanien) oder das Arbeiten ("ora et labora"). Eine Meditationstechnik kann allein oder in einer Gruppe unter Anleitung durchgeführt werden.
Meditation ist wesentlicher Bestandteil vieler Religionen, in denen das Sich-Versenken als Übung zur Annäherung an ein höheres Wesen ("Gott") oder einen höheren Bewusstseinszustand verstanden wird. Dabei ist es allerdings recht unterschiedlich, ob eine stille, passive Form oder eine aktive gewählt wird.
Regelmäßiger Meditation werden medizinische Wirkungen nachgesagt. Vor der Entstehung einer differenzierten Aufgabenteilung überschnitten sich teilweise die Aufgaben von Heilern und Priestern bzw. fielen zusammen.

Meditationsarten

nach Aktivität
Man kann die verschiedenen Meditationstechniken grob in zwei Gruppen einteilen:
in die passive (kontemplative) Meditation und
die aktive Meditation.
nach Reizen
Äußere Reize
Des Weiteren ist zu unterscheiden, ob äußere Reize (wie Musik oder Lichteffekte) und entheogene Substanzen eine Rolle spielen.
Entheogene Meditation
Manche Kulturen setzen auch entheogene Substanzen (bewusstseinserweiternde Drogen) bei der Meditation ein. Dazu muss allerdings bemerkt werden, dass die Einnahme einer Droge allein im Allgemeinen nicht zu einem meditativen Zustand führt — hierzu sind auch die entsprechenden mentalen Techniken notwendig. Auch ist es bei vielen dieser Praktiken unklar, ob sie noch unter den Begriff der Meditation zu fassen sind.
Das Spektrum der verwendeten Substanzen ist sehr breit, und auch die erzielte Wirkung ist je nach Art und Dosis der Droge recht unterschiedlich. Es beginnt bei leichten Stimulanzien, wie zum Beispiel dem im Katholizismus verwendeten Weihrauch, über psychotrope Substanzen wie Cannabis, das vor allem bei den Rastafari zu religiösen und meditativen Zwecken eingesetzt wird. Auch bei dem Schwitzhüttenritual nordamerikanischer Indianer werden zum Teil psychoaktive Pflanzen angewandt. Starke Halluzinogene werden vor allem in schamanistisch geprägten Kulturen benutzt, um, meist in Verbindung mit einem Tanz oder ähnlichem Ritual, in einen Trance-Zustand einzutauchen.
Stille- oder Ruhemeditation
Bei der Stille- oder Ruhemeditation wird versucht, nicht nur die Wahrnehmung von Reizen sondern jegliche gedankliche Aktivität auf ein Mindestmaß zu reduzieren. In der Einsichtsmeditation, welche auch eine Kontemplation sein kann, wird der Geist auf ein Objekt gerichtet, um Erfahrungen oder Erkenntnisse über dieses Objekt zu erlangen.
Im allgemeinen Sprachgebrauch ist oft nur die passive Form ohne äußere Reize mit dem Wort Meditation gemeint, andere Formen werden dann meist als Rituale, Übungen oder ähnliches beschrieben.
nach den Arten der Hilfsmittel
Nach den Arten der Hilfmittel zur Erlangung des meditativen Zustandes kann man die im folgenden beschriebenen Meditationsformen unterscheiden.
Musik
Viele Schulen verwenden rhythmische Klänge und Musik, um die Meditation zu erleichtern. In der christlichen Tradition sind das insbesondere Choräle, aber auch das Rosenkranz-Gebet kann ähnlich einem Mantra meditativ sein. Im Hinduismus und Buddhismus werden sowohl Mantras entweder lautlos, leise gesprochen oder als Gesänge (Chanting) benutzt. Die Gospels der Christen sind im Allgemeinen keine musikalischen Meditationen, da sie zwar Gesang beinhalten, aber hauptsächlich der Bestätigung des eigenen Glaubens dienen und zur Aufhellung der Stimmung beitragen. In einigen Formen kann der Gospel-Gesang aber durchaus zu einem Trance-Zustand führen.
Tanz
Eine der aktiven Formen ist die durch Tanzen unterstützte "Meditation", die vor allem in der orientalischen Tradition (z. B. Dhikr im Sufismus, der islamischen Mystik) und bei vielen Naturvölkern zu finden ist. Hierbei werden meist sehr monotone Tanzbewegungen über lange Zeit ausgeführt, oft gestützt durch einen schnellen Trommelrhythmus oder durch Schellen oder Rasseln, die die Tänzer selbst tragen. Durch diese Technik ist es möglich, einen tranceartigen Bewusstseinszustand zu erreichen. Ob diese Techniken noch unter den Begriff der Meditation fallen ist allerdings unklar. In diesem Sinne könnte man heutige Techno-Raves auch als musikalische Meditation betrachten. Die Musik besteht im wesentlichen aus schnellen, wiederkehrenden Rhythmen, und auch hierbei werden monotone Tanzbewegungen teils stundenlang ausgeführt.
Körperliche Tätigkeit
Gehmeditation
Häufig wird auch eine körperliche Tätigkeit benutzt, um einer Meditation einen Fokus zu geben. Die einfachste Tätigkeit, die so benutzt wird, ist wohl das Gehen, das sowohl in der christlichen Kultur (bei verschiedenen Mönchsorden, etc.) als auch in der fernöstlichen Kultur Anwendung findet.
Yoga
In der Tradition des Yoga werden verschiedene Körperhaltungen und Übungen, sowie Fasten und andere Arten der Askese verwendet, um die Meditation zu unterstützen. Im Zen-Buddhismus hingegen können ganz unterschiedliche Tätigkeiten Gegenstand der Meditation sein, wie z. B. das Blumenbinden (Ikebana), die Kalligraphie (Shodō) oder das Bogenschießen (Kyūdō).
Kampfkunst
Auch Kampfkünste können Gegenstand und Vehikel der Meditation sein: besonders in den daoistischen Traditionen der inneren Kampfkünste (z. B. Taijiquan) spielt der meditative Aspekt eine große Rolle. In manchen Stilen tritt dabei der kämpferische Ursprung fast völlig zurück. Auch in vielen der äußeren Kampfkünste werden meditative Praktiken geübt.
Sexualität
In einigen Traditionen, zum Beispiel beim sogenannten roten Tantra, werden auch sexuelle Handlungen und Reize zur Meditation eingesetzt.
Weitere Meditationstechniken
In neuerer Zeit (ab Ende 1970) hat Bhagwan Shree Rajneesh auch in seinem Ashram in Poona auf den "westlichen" Menschen zugeschnittene Meditationstechniken entwickelt. Hierunter fallen die Dynamische Meditation, die Kundalini-Meditation, die Nataraj-Meditation und die Nadabrahma-Meditation. Eine weitere im Westen bekannte Meditationsschule ist die Transzendentale Meditation (TM). Die Organisationen, die Kurse in diesen Meditationstechniken anbieten, sind umstritten.
weitere Formen
Autogenes Training
Jesusgebet
Mantra
Japa
Qigong
Rosenkranz
Samatha
Tafeln von Chartres
Taijiquan
Transzendentale Meditation
Vipassana
Gehmeditation
Zazen
Kontemplation
Individuelle Meditation
Abgrenzung

Die christlichen Traditionen von Jesusgebet und Eucharistie sind Techniken, die neben ähnlichen Gebets- und Konzentrationsübungen ursprünglich als Meditation bezeichnet wurden. Ebenso werden dynamische Übungen in welchen der Bewusstseinszustand sich verändert oft als Meditation bezeichnet. Diese umfassende Verwendung des Begriffes ist nicht korrekt. Bestimmte Tätigkeiten, in denen der Geist zur Ruhe kommt, können aber durchaus in einen meditativen Zustand (der Meditation vergleichbar) führen.
Die stille (passive, kontemplative) Meditation ist vor allem im Hinduismus und Buddhismus, einigen Schulen des Daoismus sowie im Christentum verbreitet. Auch moderne, westliche Varianten folgen meist dieser Form. Eine Extremform der stillen Meditation bedient sich der Reizdeprivation, um eine Veränderung des Bewusstseinszustandes herbeizuführen.
Im Hinduismus und Buddhismus ist die Meditation (Sanskrit: dhyana) ein zentrales Element. Sie wird traditionellerweise im Lotus-Sitz ausgeübt. Meditation hat vor allem als Bestandteil des Yoga Verbreitung gefunden.
Seit einigen Jahrzehnten wurde in den westlichen Ländern Meditation als Mittel gegen Zivilisationsfolgen wie Lärm, Hektik, Leistungsdruck und anderen Stress beliebt.
Autogenes Training dient der Entspannung und der Lenkung des Bewusstseins, wird aber in der Regel nicht als Meditation oder Yoga verstanden, weil Suggestionen eine größere Rolle als bei traditionellen Formen des Meditierens haben. Auch werden im klassischen Yoga mit der Meditation spirituelle Ziele verfolgt, wohingegen beim Autogenen Training medizinisch-therapeutische Aspekte eine größere Bedeutung haben. Therapeutische Meditation als ein Weg der Hypnotherapie gehört ebenfalls in diese Kategorie.


Informationen:
Vipassana Meditation
Meditation Information englisch
Meditation Deutschland
Meditation Hamburg

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Prana Healing

Prana-Heilung
Prana-Heilung ist eine alternativmedizinische Behandlungsmethode, die der philippinische Ingenieur Choa Kok Sui in Anlehnung an die Vorstellung der "Lebensenergie" des Sanskrit, Prana entwickelt hat. Die Prana-Heilung hat keine wissenschaftliche Grundlage, eine mögliche Wirkung, die über den Placebo-Effekt hinausginge, ist nicht belegt.
Nach Choas Lehre werden Krankheiten durch Störungen der "Aura", des "Energiekörpers", verursacht:
"Grundlage des Pranaheilens ist das Wissen um den unsichtbaren Energiekörper, jenes leuchtende Energiefeld, welches von Hellsichtigen seit altersher wahrgenommen wurde und allgemein unter dem Namen 'Aura' bekannt ist. Dieses Energiefeld ist das feinstoffliche Abbild unseres physischen Körpers.
Durch falsche Ernährung, Stress, negative Gedanken und aufgestaute Emotionen wird dieser Energiekörper verschmutzt und geschädigt. Daraus entsteht Krankheit des physischen Körpers."
Der Akt des Prana-Heilens erfolgt in Choas Worten auf die folgende Weise - dabei wird der Körper des Patienten nicht berührt:
"Derart entdeckte Problemzonen werden mit wischenden Handbewegungen von verbrauchter und verschmutzer Energie gereinigt. Für Prana-Heiler ist "kranke" und "verschmutzte" Energie genauso real wie für den Arzt Bakterien und Viren.
Danach wird frische Lebensenergie in die betroffenen Bereiche gelenkt. Der Pranaheiler ist dabei lediglich ein Kanal, durch den die heilende Energie fließt."
Gestaute oder blockierte Energie (die ein Prana-Heiler „erfühlt“) soll dabei von der betroffenen Stelle entfernt und durch frische ersetzt und somit die Selbstheilung beschleunigt und aktiviert werden. Die Prana-Heilung verspricht, auf diese Weise Erkrankungen wie Bluthochdruck, Rückenleiden, Herz- und Kreislauferkrankungen, Sportverletzungen, Erkältungen, Rheuma, Allergien, Asthma, Depressionen, Alkohol- und Drogenabhängigkeit, Psychosen und andere behandeln zu können. Sie versteht sich allerdings nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zur wissenschaftlichen Medizin und einer gesunden Lebensführung. In den USA, Südamerika, Australien, der Schweiz und vielen asiatischen Ländern wird Prana-Heilung als alternatives Heilverfahren angewandt. Deutschlandweit gibt es ca. 40 ausgebildete Pranalehrer.



Links:
Prana
Prana Info
Prana Healing International
Prana Healing
Prana Healing Spanien
Prana Healing Hamburg
Prana Healing Deutschland

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Yoga

oga


Asana-Übung
Yoga ist eine indische philosophische Lehre, die eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen wie Asanas, Pranayama, Yama, Niyama, Kriyas, Meditation und/oder Askese umfasst. Der Begriff Yoga (Sanskrit, m., योग, yoga, von yuga „Joch“, yui für: „zusammenbinden, anspannen, anschirren, anjochen“) kann sowohl als „Vereinigung“ oder „Integration“ als auch als „Unterjochung“ der Bewusstseins-Regungen (chitta-vrittis) im Sinne der „Selbstbeherrschung“ übersetzt werden.
Yoga ist eine der sechs klassischen Schulen (Darshanas) der indischen Philosophie. Es gibt viele verschiedene Formen des Yoga, oft mit einer eigenen Philosophie und Praxis. In Westeuropa und Nordamerika denkt man bei dem Begriff Yoga oft nur an körperliche Übungen, die Asanas oder Yogasanas genannt werden.
Einige meditative Formen von Yoga legen ihren Schwerpunkt auf die geistige Konzentration, andere mehr auf körperliche Übungen und Positionen (die Asanas), einige Richtungen betonen die Askese. Die philosophischen Grundlagen des Yoga wurden vor allem von Patanjali im Yoga-Sutra formuliert, auch die Bhagavad Gita und die Upanishaden enthalten Informationen über Yoga.

Geschichte des Yogas

In den klassischen indischen Schriften werden 4 Yogawege beschrieben:
Raja Yoga nennen sich die meditativ orientierten Stufen des Achtgliedrigen Yoga nach Patanjali (auch Ashtanga Yoga genannt: 'Asta' = acht, 'Anga' = Teile).
Jnana Yoga (Yoga der Erkenntnis, intellektuelle Richtung)
Karma Yoga (Yoga der Tat, des selbstlosen Handelns)
Bhakti Yoga (Yoga der Verehrung/Hingabe)
Ursprünglich war Yoga vermutlich ein rein spiritueller Weg, und es ging vor allem um Erleuchtung durch Meditation. Die vielen Asanas entstanden erst im Laufe der Zeit, und ihr vorrangiges Ziel war zunächst, den Körper so zu kräftigen und zu mobilisieren, dass er möglichst beschwerdefrei über einen längeren Zeitraum im Meditationssitz - also in der Regel im vollen Lotossitz - verweilen konnte. Mit der Zeit wurde immer mehr die positive Wirkung der körperlichen Übungen auf das gesamte Wohlbefinden des Menschen erkannt. Die Asanas wurden weiter entwickelt, und die körperliche Betätigung im Yoga bekam einen immer höheren Stellenwert. Einen ersten Niederschlag findet diese Entwicklung in der Entstehung des Hatha Yoga. In der „Hatha Yoga Pradipika“, einem Text aus dem 15. Jhrdt., werden die Grundlagen dieser eher körperbetonenden Yoga-Schule dargelegt. Raja Yoga ist eine auf dem Hatha Yoga fußende Yogalehre, in der spirituelle Ziele betont werden.

Yoga-Schulen

Im westlichen Sprachgebrauch werden eher körperbetonte Yoga-Praktiken unter dem Oberbegriff Hatha Yoga zusammengefasst. Eine bekannte neuzeitliche Richtung des Yoga in Deutschland ist Iyengar-Yoga, eine sehr körperbetonte Art, bei der bei Bedarf auch einfache Hilfsmittel eingesetzt werden, um Ungeübten das Ausführen der Übungen zu erleichtern. Das Kundalini Yoga setzt den Schwerpunkt auf die Erweckung und Lenkung der Kundalini-Energie. Stärker religiös ausgerichtete Yogaschulen sind z.B. unter den Namen Tantra Yoga und Tibetisches Yoga bekannt. Das Marma Yoga betont den Selbsterfahrungsaspekt der Übungen. Technisch präzise eingenommene Haltungen werden als ein "Test" angesehen, bei dem man seinem Körper die Möglichkeit gibt, zu „sprechen“ und über diese Reflexion die Übungen anpasst. Mit Kum Nye gibt es ein buddhistisches Heilyoga und mit Yantra Yoga ein tibetisches Yoga, das als Meditationsunterstützung eingesetzt wird. Tibetisches Traumyoga erweitert den Anwendungsbereich geistig-yogischer Übungen auf den Bereich des Schlafs. Das Kriya Yoga geht auf Hariharananda zurück. Eher sektenartig strukturiert ist das Sahaja Yoga. Zusätzlich zu den traditionellen Richtungen werden besonders im Zuge des Fitness- und Wellness-Trends immer wieder „neue“ Yoga-Arten kreiert, so dass mittlerweile eine fast unüberschaubare Anzahl unterschiedlicher Yoga-Schulen existiert. Poweryoga, eine aus Amerika kommende Richtung, ist einer dieser modernen Yogastile. Zu den jüngsten Richtungen dieser Entwicklung gehört das Bikram Yoga, ein körperlich forderndes Yoga bei hohen Raumtemperaturen. Von Boris Sacharow (Schüler Sivanandas und einer der Wegbereiter des Yoga im Westen) stammt folgendes Zitat: „Von Tag zu Tag schießen neue Yogapilze aus dem durch üppige Phantasie übersättigten Boden der Orientalistik, und es werden neue Namen zutage gefördert wie Sattva Yoga, Buddhi Yoga, Purna Yoga usw. usw. – als ob die klassischen Yoga-Arten, wie man die ersten fünf zu nennen pflegt (nämlich Karma, Bhakti, Hatha, Raja und Jnana), nicht vollauf genügt hätten.“
In Deutschland bieten Volkshochschulen und andere öffentliche Bildungseinrichtungen Yogakurse zu verschiedenen Formen des Yoga an, diese Kurse sind von einzelnen Yogaschulen bzw. Organisationen und ihren religiösen und weltanschaulichen Auffassungen unabhängig. Sie finden meist unter Leitung von ausgebildeten Yogalehrern statt.

Das Yoga-Konzept

Yogaübungen verfolgen in der Regel einen ganzheitlichen Ansatz, der Körper, Geist und Seele in Einklang bringen soll. Vor allem in den westlichen Ländern wird Yoga meist in Unterrichtseinheiten vermittelt. In einer Unterrichtseinheit werden Asanas, Phasen der Tiefenentspannung, Atemübungen sowie Meditationsübungen kombiniert. Die Ausübung der Asanas soll das Zusammenspiel von Körper, Geist, Seele und Atem verbessern. Angestrebt wird eine verbesserte Vitalität und gleichzeitig eine Haltung der inneren Gelassenheit. In der ursprünglichen Yogalehre ist Yoga ein Weg der Selbstvervollkommnung, zu dem unter anderem gehört, die Begierden zu zügeln und Methoden der Reinigung auszuüben. Der spirituelle Hintergrund des Yoga differiert bei verschiedenen Schulen erheblich, er entspringt verschiedenen Wurzeln im asiatischen Raum, und die Lehrmeinungen waren einer geschichtlichen Entwicklung unterworfen. Daher gibt es sehr unterschiedliche Sichtweisen über den Sinn von Yoga und unterschiedliche Herangehensweisen. Nach einer traditionellen Auffassung, die vorwissenschaftliche und spirituelle Elemente vereinigt, soll Yoga durch die Kombination von Körperhaltungen, Bewegungsabläufen, inneren Konzentrationspunkten, Atemführung sowie dem Gebrauch von Mantras (Meditationsworten) und Mudras (Handgesten/„Fingeryoga“) die Lebensenergie (Kundalini) stimulieren, so dass sie beginnt, durch die Energiebahnen entlang der Wirbelsäule zu den Chakren (Energiezentren) aufzusteigen. Das umsetzen physischer Energie beim Yoga ist einer der Gründe dafür, dass empfohlen wird, die Übungen nach Anleitungen qualifizierter Yogalehrer durchzuführen.

Yoga und Religion

Menschen unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen praktizieren Yoga. Obwohl die Motivation nicht selten darin besteht, spirituelle Ziele zu verfolgen und zur Erleuchtung zu finden, gilt Yoga nicht als Religion. Yoga steht aber auch nicht im Widerspruch zu religiösen Werten. In Anlehnung an eine Lehre der Upanischaden betrachten manche Yogis den Atem (vgl. Atman) als universelles Prinzip, das alle Lebewesen verbindet. Aus den historischen Wurzel heraus haben das Karma-Konzept und Reinkarnationslehren Yoga beeinflusst. Im islamischen Kulturkreis finden sich Parallelen zum Yoga im Sufismus. Die Yoga-Philosopie Pantajalis unterscheidet sich durch eine theistische Orientierung von der in vielen Punkten ähnlichen Samkhya-Lehre, in der der Glaube an einen Gott keine Rolle spielt.

oga-Philosophie

Da Yoga ursprünglich aus Indien stammt, liegen die Wurzeln der Yoga-Philosophie im Hinduismus und Buddhismus. Die ältesten Aufzeichnungen finden sich in den Upanishaden. Der wichtigste Quelltext des Yoga ist das Yoga-Sutra des Patanjali. Des Weiteren geben in der Bhagavad-Gita die Kapitelüberschriften jeweils eine besondere Form des Yoga an, z.B. Karma-Yoga oder Jnana-Yoga usw. Sie vermittelt dem praktizierenden Yogi für das Verständnis des Yoga wichtige philosophisch-religiöse Hintergründe. Unter anderem enthält sie ethische Unterweisungen, die z.B. die Yamas und Niyamas verdeutlichen. In dem Text geht es um Karma, d.h. das hinduistische und buddhistische Prinzip von Ursache und Wirkung, um Reinkarnation, Meditation, Selbstverwirklichung, Gotteserkenntnis und glaubensvolle Gottesliebe. Der Text verwendet oft bildhafte Darstellungen, z.B. sind die Verwandten, die Arjuna bekämpfen soll, ein Sinnbild für die Kleshas, von denen sich der Yogi reinigen will. Darüber hinaus enthält die Bhagavad-Gita direkte Anweisungen für das Yoga.
So heisst es im 5. Kapitel in Vers 27: „Sich lösend von der Außenwelt, starr auf die Nasenwurzel ('Nasikagra') schauend - Den Hauch und Aushauch (Ein-/Ausatmung) regelnd gleich, die durch der Nase Innres gehen“. (Anmerkung: 'Nasikagra' wird von einigen Übersetzern mit 'Nasenspitze' verwechselt - die meisten Yogis schielen aber nicht etwa, sondern blicken als Konzentrationsübung auf die Nasenwurzel zwischen den Augenbrauen, einen wichtigen Nerventreffpunkt). Vers 28 wendet sich den spirituellen Zielen zu: „Zügelnd die Sinne, Herz und Geist, ganz der Erlösung zugewandt - Befreit von Wünschen, Furcht und Zorn, so ist für immer er erlöst.“
Im 6. Kapitel geht es um Versenkung (Dhyana) und die richtige Lebensweise. In Vers 8 heißt es:
yogi yunjita satatam atmanam rahasi sthitah – ekaki yatachittama nirashir aparigraha. „Der Yogi soll beständig sich mühen in der Einsamkeit – Allein, bezähmend Sinn und Selbst, nichts hoffend, ohne Besitz“.
Vers 11 des 6. Kapitels enthält dann Anweisungen zur Sitzhaltung und sogar zur Sitzunterlage. In Vers 12 heißt es: „Den Geist auf einen Punkt gerichtet, zügelnd Denken, Sinne und Tun – sich setzend auf den Sitz übe er Andacht zur Reinigung seiner selbst“. Vers 13: „Gleichmäßig Körper, Nacken, Haupt unbewegt haltend bleib er fest – Schauend auf seine Nasenwurzel, nicht blick er hier und dorthin aus“. Vers 33/34 geht auf religiöse Konzepte ein. Arjuna gibt zu bedenken, dass der Geist so schwer zu zügeln sei wie der Wind, und Krishna antwortet ihm, dass man den Geist durch Anstrengung und Entsagung disziplinieren könne. Dann fragt Arjuna, was denn mit den Menschen sei, die sich nicht zügeln können, ob die auf immer verloren seien. Krishna tröstet ihn mit dem Hinweis auf die Reinkarnation als weitere Chance, Samadhi zu erreichen.

Modernes Yoga

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat sich ein nicht an eine einzelne Schule gebundener Typus von Yoga herausgebildet. Im "modernen Yoga" liegt das Primat in der Praxis des Yoga, die eher meditativ oder eher körperbezogen sein kann. Unter Hinweis auf die positiven Auswirkungen der Übungspraxis wird Yoga als individuelle Bereicherung oder als Beitrag zur persönlichen Entwicklung betrachtet, weitgehend unabhängig von religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen des Schülers. Gurus und Doktrinen werden keine besondere Bedeutung zugeschrieben. Es werden wenig Verhaltensvorschriften aufgestellt, die Regeln sind für die Schüler eher Empfehlungen ohne verpflichtenden Charakter. Yoga wird nicht als philosophisches System gelehrt, stattdessen gibt es eine Tendenz zu einer empirischen Herangehensweise. Methoden zur Reinigung werden in Hinblick auf gesundheitsfördernde Wirkungen bewertet (siehe Kriyas). In Zusammenhang mit der Betonung des Trainingseffektes von Yoga auf Körper und Geist wird gelegentlich an Auffassungen der Psychosomatik angeknüpft.

Yoga und Gesundheit

Grundsätzlich hat Yoga einige positive Effekte sowohl auf die physische als auch auf die psychische Gesundheit. Yoga kann unter Umständen zu einer Linderung bei verschiedensten Krankheitsbildern führen, etwa bei Durchblutungsstörungen, Schlafstörungen, nervösen Beschwerden, chronischen Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen.
Der Nutzen von Yoga bei Krankheit oder zur Erhaltung der Gesundheit wird unterschiedlich bewertet. In Deutschland werden Kosten für Yogakurse von den Krankenkassen vor allem im Rahmen des Präventionsprinzips der Vermeidung spezifischer Risiken und stressabhängiger Kranheiten erstattet (Handlungsleitfaden der Krankenkassen nach §20 Abs. 1 und 2 SGB V). Der gesundheitsfördernde Aspekt wird in den verschiedenen Yogarichtungen unterschiedlich gewichtet. Zum Teil wird er lediglich als eine Begleiterscheinung angesehen, manchmal ist er zentraler Punkt der Herangehensweise.
Bei den Asanas werden Kraft, Flexibilität, Gleichgewichtssinn und Muskelausdauer trainiert. Beispielsweise kommt es durch die Aktivierung der Muskeln, Sehnen und Blutgefäße bei den Asanas zu einer verbesserten Durchblutung. Die Rückenmuskulatur wird gekräftigt, was widerum zu einer verbesserten Körperhaltung führen kann. Überbelastung oder falsch ausgeführte Übungen können allerdings auch schaden. Deshalb soll Yoga nicht nach Büchern, sondern unter Anleitung eines qualifizierten Yogalehrers erlernt werden.
Yoga hat auf viele Menschen eine beruhigende, ausgleichende Wirkung und kann somit den Folgeerscheinungen von Stress entgegen wirken. Darüber hinaus kann die mit Atemübungen und Meditation verbundene innere Einkehr genutzt werden, das eigene Verhalten gegenüber den Mitmenschen zu reflektieren, um es positiver zu gestalten.



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Was ist eigentlich Reiki

Anfangen möchte ich mit Reiki, da dieses Thema ja anscheinend sehr viele Leute interessiert. Hier also, was ich gefunden habe:

Reiki ist eine Technik der Alternativmedizin, die Anfang des 20. Jahrhunderts von Mikao Usui in Japan entwickelt bzw. wieder entdeckt und bis in die heutige Zeit von Lehrer zu Schüler weitergegeben wird. Die Wirksamkeit der Praktiken ist wissenschaftlich nicht belegt.
Der Begriff Reiki stammt von den japanischen Worten rei (Kosmos/Universum) und ki (Lebensenergie). Andere geläufige Umschreibungen sind "Universale Lebensenergie" oder "Schöpferische/Heilende Kraft des Universums". Reiki ist vergleichbar mit der Energie, die z.B. in Indien Prana bzw. in China Qi genannt wird.

Entstehungsgeschichte

Die Legende besagt, dass der Gründer Mikao Usui als Lehrer an einem buddhistischen Kloster in Japan seinen Schülern die Wunder Christi erklärte. Seine Schüler wollten Jesu Heilkräfte genauer verstehen. Usui begab sich auf die Suche. Er studierte Bücher und Schriften über Heilkunde in der ganzen Welt. Nachdem er mit seinen Ermittlungen fast abgeschlossen und immer noch nichts Passendes gefunden hatte, begab er sich 1924 zum Fasten auf einen heiligen Berg in der Naehe Kyotos. In der Nacht zum einundzwanzigsten Tag sah er am Himmel ein helles Licht, das ihn einhüllte. Am darauffolgenden Morgen stieß er seinen Fuß an einem Stein, dass er blutete. Als er aber seine Hände auf die Wunde legte, wurde die Blutung gestillt. Am gleichen Tag behandelte Usui erfolgreich die Zahnschmerzen einer Frau.
Seitdem wird Reiki von Lehrer zu Schüler durch Initiation (man unterscheidet verschiedene Grade) weitergegeben. Die Technik ist geschützt und wird traditionell nur mündlich überliefert. Es ist kein Fall seit Usui bekannt, dass Reiki ohne Initiation verfügbar wurde.
Über 99% der heute Reiki Praktizierenden stammen aus der Linie Usui-Hayashi-Takata. Die Verbreitung von Reiki im Westen ist insbesondere Frau Takata zu verdanken. Sie hat mindestens 21 Studenten zu Lehrern ausgebildet, und zwar
George Araki, Dorothy Bab, Ursula Baylow, Rick Bockner, Barbara Brown, Fran Brown, Patricia Ewing, Phyllis Lei Furumoto (Reiki-Alliance), Beth Grey, John Grey, Iris Ishikura, Harry Kuboi, Ethel Lombardi, Barbara McCullough, Mary McFadyen, Paul Mitchell, Bethal Phaigh, Shinobu Saito (Takatas Schwester), Virginia Samdahl (1. Meister von Takata), Wanja Twan, Barbara Weber Ray (Radiance Technik)
Die tatsächliche Herkunft von Usuis System ist ungeklärt, nur wenige unabhängige Dokumente existieren über die Ursprünge und Einflüsse. Es gibt jedoch oberflächliche Ähnlichkeiten zum chinesischen Taoismus und zu buddhistischen Philosophien bei Form und Namen der Reikisymbole. Die Reikilehre beinhaltet jedoch die essentielle buddhistische Lehre der Drei Daseinsmerkmale (dukkha, anicca, anatta) nicht und kann daher nicht als solche gelten.
Von Reiki könnte aber behauptet werden, es sei eine buddhistische Kunst wie Karate-Dō oder Shiatsu, ohne eine echte buddhistische Praxis zu sein. Dennoch würde wohl analog die Mehrheit der Taoisten leugnen, dass Reiki eine taoistische Praxis ist. Die Bezeichnungen der Reikisymbole zeigen aber taoistischen Einfluss.
Ob Reiki nun gänzlich spirituell empfangen, wiederentdeckt oder aus verschiedenen Ursprüngen von Usui und seinen Anhängern zusammengestellt wurde, kann aufgrund der mangelnden Dokumentation nur vermutet werden.

Die Reiki-Grade

Die Anhänger behaupten, Reiki sei nicht eigenständig erlernbar, da es auf Energieübertragungen ähnlich dem Kriya-Yoga basiere, auf so genannten Einstimmungen. Durch die Einstimmungen soll der in jedem Menschen natürlich vorhandene Reiki-Kanal von Blockaden gereinigt und somit die Möglichkeit geschaffen werden, Reiki durch die Hände weiterzugeben. In Wochenendseminaren wird Reiki unterrichtet. Hierbei gibt es in der Regel drei Grade. Je nach Reiki-Vereinigung existieren weitere Grade und „Geheimsymbole“.

Der zweite Grad
Reiki-Meister empfehlen, zwischen den Initiationen des ersten und zweiten Grades mindestens drei Monate, besser länger, verstreichen zu lassen. Die Initiation zum zweiten Grad setzt den klaren Wunsch voraus, tiefer in seinen Wachstumsprozess mit Reiki zu gehen, und Reiki zu praktizieren. Weiterhin soll sich der Schüler mit den Techniken des ersten Grades vertraut gemacht haben. Im zweiten Grad werden drei Symbole vermittelt. Mit diesen soll man befähigt werden, zum einen die Kraft von Reiki zu verstärken, weiterhin Reiki auf der mentalen Ebene wirken zu lassen (Mentalbehandlung), und zum dritten Reiki auf andere Energiefelder wie Konzepte oder Situationen - ohne Grenze von Raum und Zeit - wirken zu lassen (Fernreiki).

Der dritte Grad (Meistergrad)
Der Dritte Grad wird heute oft in zwei Teile unterteilt (Meistereinweihung fuer das persoenliche Wachstum und Lehrergrad), ursprünglich handelte es sich nur um einen Grad. Der Meister-/Lehrergrad soll dazu befähigen, andere Menschen in Reiki zu initiiern und Reiki zu unterrichten. Zwischen dem zweiten Grad und dem Meistergrad sollten mindestens ein Jahr, besser mehr Zeit, liegen. Dabei wird es als sinnvoll erachtet, eine längere Ausbildung in Anspruch zu nehmen, um Menschen qualifiziert unterrichten zu können, und in die Aufgabe der Reiki-Meisterschaft hineinzuwachsen.

Beschriebene Eigenschaften und Wirkungen

Als Ziel des Reiki wird eine ganzheitliche, körperliche und seelische Heilung angestrebt, um alle Aspekte des Lebens besser begreifen zu können. Bei der Anwendung von Reiki soll durch den Praktizierenden eine Verbindung zwischen der "universellen Energie" und dem Empfangenden hergestellt werden. Nicht der Praktizierende gibt Reiki, er stellt sich als Kanal zur Verfügung. Reiki fliesst beim Empfänger dorthin, wo es benötigt wird. Laut den Praktizierenden verhilft es dem Empfangenden zu einer tieferen Entspannung. Es soll die Selbstheilungskräfte des Körpers stärken und soll so beispielsweise helfen, eine Krankheit schneller zu überwinden. Als Unterschied zu anderen Energiemethoden wird hervorgehoben, das Reiki von Disharmonie automatisch angezogen wird, dass es unabhängig von Glauben oder geistigen Fähigkeiten wirkt, dass es keine Diagnose erfordert, dass es nicht gesteuert oder manipulativ eingesetzt werden kann oder koennte, dass es nach den Einweihungen ohne Training ein Leben lang verfügbar ist.



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Definierungen und Aufklärungsversuche

Anfangen möchte ich mit ein paar Artikeln, die ich im Internet gefunden habe, und die wohl für die Leute, die vorher mit Esoterik noch nicht in Berührung gekommen sind, oder gerade am Anfang stehen, die ein oder andere Erklärung bereit hält. Viel Spaß beim Stöbern.

2006/03/26

Ein neuer Esoterik Blog

Diesen Blog möchte ich dazu nutzen, mit Euch meine Erfahrungen und Erlebnisse aus der Welt der Esoterik hier zu teilen. Ich hoffe, ihr findet Gefallen daran und begleitet mich ein Stück zu den verschiedensten Themen. Ich praktiziere Reiki, Yoga. Prana-Healing und Meditation. Ich bin jedoch allem gegenüber neugierig und aufgeschlossen.